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AKTUELLES in STUTTGART
AKTUELLES bei der AgS Stuttgart e.V.

AgS-Ausstellung im StadtPalais:
Firmen.Geschichten.Stuttgart.

Beispiele aus den Stadtbezirken
15.10.2020 bis 6.1.2021
im Stadtpalais Museum für Stuttgart
im Saal Sophie

Nächste Vorstandssitzung
AgS Stuttgart


Mi., 28. 10. 2020, 19 Uhr
   

MUSE-O: Tankstellen-Schau wird erweitert

Tankstelle

Da nur sieben Personen gleichzeitig im MUSE-O die Tankstellen-Ausstellung anschauen dürfen, ist es schon zu Warteschlangen gekommen. Auch deshalb hat sich der Verein dazu entschlossen, die Schau zu verlängern. Vorher aber wird sie überarbeitet und erweitert - die Kuratoren hoffen auf weitere Bilder und Exponate aus der Bevölkerung.

Seit Eröffnung der Ausstellung sind einige reizvolle zusätzliche Exponate im Museum des Stuttgarter Ostens im alten Gablenberger Schulhaus eingetroffen. So begrüßt jetzt ein großes beleuchtetes Avia-Tankstellenschild die Besucherinnen und Besucher gleich bei der „Einfahrt“; es stammt von der Tankstelle in der Ulmer Straße, die bis 2013 bestand. Aus der gleichen Quelle ist ein großes, schmuc­kes Öl­kabinett hinzugekommen. Auch einige weitere Klein­exponate sind nun zu sehen: ein Tankstellenpuzzle etwa oder eine Aral-Werbeuhr.

Besondere Bedeutung hat das historische Bildmaterial, das MUSE-O inzwischen erreicht hat. Da sind zum einen Bilder von der Esso-Tankstelle in der Neuen Straße und zum anderen sensationelles Material aus den 1920er-Jahren (!) von der Tankstelle beim Brendle. Beide Bestände sollen jeweils auf einer speziellen Bild-Tafel vorgestellt werden. Schließlich hat sich jetzt endlich ein Foto gefunden, das die legendäre Tankstelle mit dem Flugzeug auf dem Dach in der Haussmannstraße zeigt.
Die neugierigen Kuratoren hoffen nun, dass bis Mitte November weitere Unterlagen, Bilder und Objekte rund um die Tankstellen des Stuttgarter Osten (und darüber hinaus) den Weg ins „Heimatmuseum“ finden. Diese sollen dann bis Ende des Monats eingearbeitet und dem staunenden Publikum ab Anfang Dezember präsentiert werden. Auf entsprechende Angebote, am besten mit Fotos und Maßen, freuen sich die Ausstellungsmacher über die Mail­adresse ausstellungen@muse-o.de

Super, voll! Tankstellen-Schau im MUSE-O

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TankstelleKaum jemand, der kein persönliches Verhältnis zu einer Tankstelle, zu „seiner“ Tankstelle hätte. Seit rund 100 Jahren gibt es solche Stationen im Stuttgarter Osten.
MUSE-O erzählt deren Geschichte.
Geöffnet ist die Schau ab dem 6. September 2020.


Die Tankstellen der Schwabengarage, auf beiden Seiten der Cannstatter Straße, im Jahre 1949. Sammlung Schwabengarage

Wer die Ausstellung im Alten Schulhaus Gablenberg betritt, der „fährt“ geradezu in eine Tankstelle. Ein elegantes Dach überspannt die Szenerie, scheinbar einer Station der 1950er-Jahre entlehnt. Man „rollt“ vorbei an originalen Zapfsäulen der verschiedenen Epochen und Marken, entdeckt einen knallroten Vorkriegs-Öl­wagen. Ein Gasolin-Tank­wart begrüßt den Fahrer oder die Fahrerin – halt, nein, es ist bloß seine elegante Uniform. „Super oder normal? Voll machen? Und Öl nachschauen?“ Die prächtigen Großexponate stammen aus der Privatsammlung des Stuttgarter Tankstellen-Enthusiasten Andreas Bayer. Einige Informationstafeln erzählen die Geschichte und die Entwicklung der Tankstelle in den letzten 100 Jahren.
Man geht weiter in den rechten Museumsraum und kommt sozu­sagen in den Shop. Hier gibt es allerhand technisches Zubehör zu bestaunen, aber auch Souvenirs wie Tankstellenmodelle. Hier wurden früher auch Werbefiguren an gute Kunden verschenkt, das Aralinchen oder der Esso-Tiger. Und es gibt typische Snacks wie Bounty oder Bifi. Bezahlt wird am Ausgang an genau der Kasse, die bis zuletzt in der Esso-Tankstelle in der Neuen Straße ihren Dienst getan hat. An den Wänden hängen auch hier Bild-Text-Tafeln, die die sorgfältig recherchierte Geschichte jeder einzelnen Tankstelle des Bezirks erläutern - die Forschungen der Ausstellungsmacher haben nicht weniger als 30 Standorte im Stuttgarter Osten zu Tage gefördert! Vor allem das reichhaltige historische Fotomaterial verblüfft und erfreut. Und auch bewegte Bilder gibt es: Auf zwei Bildschirmen sind kleine Filme zum Thema aus dem SWR-Archiv zu sehen.
 Von einer üblichen Eröffnungsfeier müssen die MUSE-O-Leute unter Corona-Bedingungen leider absehen. Sie bieten aber für Gruppen von bis zu sechs Personen Sonderführungen nach Vereinbarung an. Interessierte melden sich zwanglos beim Verein unter ausstellungen@muse-o.de.

Super, voll! Ein Jahrhundert Tankstellen im Stuttgarter Osten.

Eine MUSE-O-Ausstellung.
MUSE-O, Gablenberger Hauptstr. 130, 70186 Stuttgart
6. Sept. bis 22. Nov. 2020
Geöffnet Sa, So 14-18 Uhr
Eintritt: € 2,-, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei

Aktuelle Informationen stets unter: www.muse-o.de

MUSE-O wird institutionell gefördert vom Kulturamt der Landeshauptstadt Stuttgart

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Standort-Debatte um Denkmal in Stuttgart
König-Wilhelm-Statue steht wieder vor dem Stadtpalais

Firmen. Geschichten. Stuttgart.

>> Pressebericht Stuttgarter Wochenblatt 14.10.2020
>> Pressebericht Stuttgarter Amtsblatt 8.10.2020
>> Pressebericht Stuttgarter Zeitung 27.10.2020

Ein 9-Minuten-Film über unsere Ausstellung ist seit heute in YOUTUBE.COM eingestellt.

https://youtu.be/Q2FVHm9cY08 - Trailer // Firmen. Geschichten. Stuttgart.


Trailer // Firmen. Geschichten. Stuttgart.

 

PRESSETEXT- Firmen. Geschichten. Stuttgart.
15. Tag der Stadtgeschichte Stuttgart

Die Arbeitsgemeinschaft Stadtgeschichte Stuttgart (AgS) begeht den „Tag der Stadtgeschichte“ in diesem Jahr mit einer wirtschafts-historischen Ausstellung im StadtPalais. Geöffnet ist ab 15. Oktober.

AGSDie AgS ist der Dachverband der Geschichtsvereine, -initiativen und –inter­essierten Stuttgarts. Alljährlich organisiert sie den Tag der Stadtgeschichte, bisher meist in Form einer Vortragsveranstaltung. Beider 15. Auflage ist jetzt alles anders, denn in diesem Jahr gibt es stattdessen eine (corona-konforme) Ausstellung im StadtPalais.

Als Thema hat sich der Verein ein bisher in der lokalhistorischen Forschung vernachlässigtes Feld herausgesucht: dieWirtschaftsgeschichte. Und so stellen 14 Gruppen je eine heute so nicht mehr bestehende Firma aus ihrem Bezirk vor. Die Spanne reicht von A wie die Assmann & Stockder (Lokomobilfabrik) aus Münster bis Z wie Zeiss Ikon (Kamerawerk) aus dem Stuttgarter Süden. Zu sehen sind jeweils markante Ausstellungsstücke und Bilder, ein sorgfältig recherchierter Text skizziert die Unternehmensgeschichte.

Kuratorin: Kerstin Hopfensitz

Weitere Informationen unter www.ags-s.de
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Firmen. Geschichten. Stuttgart. Beispiele aus den Stadtbezirken.
Eine Ausstellung der Arbeitsgemeinschaft Stadtgeschichte Stuttgart (AgS).
StadtPalais, Konrad-Adenauer-Str. 2, 70173 Stuttgart
15. Okt. 2020 bis 6. Jan. 2021 | Di-So 10-18 Uhr | Fr bis 21 Uhr| Eintritt frei
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> Plakat downloaden < > Flyer downloaden <


Firmen. Geschichten. Stuttgart.
Beispiele aus den Stadtbezirken

AGS15.10.2020 - 6.1.2021

Di bis So 10-18 Uhr | Fr bis 21 Uhr
im StadtPalais Stuttgart

Eine AgS-Ausstellung
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Die Arbeitsgemeinschaft Stadtgeschichte Stuttgart e.V. setzt sich für die Vernetzung und Unterstützung der in Sachen Stadtgeschichte aktiven Einzel-personen, Gruppen, Vereine und Museen ein – in den Stadtbezirken wie auch auf Stadtebene.

Der traditionelle „Tag der Stadtgeschichte“ muss 2020 aufgrund der Corona-Pandemie auf Fachvorträge verzichten; die stattdessen gezeigte Ausstellung beschreibt Stuttgarter Firmen, die aus unserer Stadt verschwunden sind oder nur noch als Marken bestehen. Damit wird ein Stück Wirtschaftsgeschichte Stuttgarts sichtbar.


FIRMA
STANDORT 15.10.2020 - 6.1.2021
Aldinger Obertürkheim
Dienstag bis Sonntag 10-18 Uhr
Fr bis 21 Uhr | Eintritt frei
StadtPalais Stuttgart
Konrad-Adenauer-Str. 2
Assmann & Stockder Münster
Del Monte Weilimdorf
Eszet Untertürkheim
GKW Bad Cannstatt
Kreidler Zuffenhausen
Kübler Stuttgart-Ost >Flyer downloaden<

>Plakat downloaden<
Kühner Degerloch
Kurtz Stuttgart-Mitte
Lindauer Bad Cannstatt
Roser Feuerbach
Schiedmayer Stuttgart-Mitte
SEL Alcatel Zuffenhausen
Zeiss Ikon Stuttgart-Süd

Firmen. Geschichten. Stuttgart.
Ausstellungskonzeption von Kerstin Hopfensitz M.A., Kulturwissenschaftlerin

Wir zeigen die Ausstellung mit der Ausstellungsarchitektur von „Urbain Beauties“.
Die Firmen werden in alphabetischer Reihenfolge vorgestellt – jeweils mit einer einleitenden Texttafel mit Informationen zur Firmengeschichte, Zitaten, Slogans und Abbildungen. In den Vitrinen präsentieren wir Exponate aus der Produktion, Werbemittel oder Fotos. Drei große Exponate stehen frei: eine Kleinwählzentrale von SEL, das Motorrad „Florett der Marke Kreidler sowie ein Tafelklavier der Firma Schiedmayer.


Firmen. Geschichten. Stuttgart.
Einführung Ausstellung, Text von Helmut Doka

Ehemalige Firmen in Stuttgart und seinen Stadtbezirken? Nostalgie, Nostalgie?

Angesichts des heutigen wirtschaftlichen Schwergewichts „Autoindustrie“ in Stuttgart und seiner Region gerät leicht in Vergessenheit, dass Stuttgart in den vergangenen 200 Jahren bedeutender Standort für ganz unterschiedliche Wirtschaftsfelder gewesen ist: Weinbau, Chemische Industrie, Textil und Textilmaschinenbau, Maschinenbau, Elektroindustrie, Schokoladenherstellung, Kamerabau – nacheinander oder auch parallel. Sie entwickelten sich als Antwort auf die Anforderungen des Markts und auf die Standortbedingungen. Oft beschäftigten sie große Teile der Bevölkerung eines Orts und/oder zogen Arbeitskräfte von weither an. Damit prägten sie die Arbeitswelt und das tägliche Leben der Stuttgarter und ihrer Familien. Kaum etwas war so beständig wie der Wandel in der Wirtschaft.

Zur Zeit spüren wir wieder verstärkten Wandel; an ihm wird einiges neu sein – als Prozess ist er seit über 150 Jahren im Gange, woran uns unsere ehemaligen Firmen erinnern können.


Firmen. Geschichten. Stuttgart.
Vorgestellte Firmen von A bis Z

Texte von Kerstin Hopfensitz


Aldinger
stellte Holzverarbeitungsmaschinen her, die auf der Ausstellung „Elektrotechnik und Kunstgewerbe“ 1896 große Beachtung fanden, weil die Maschinenantriebe alle elektrisch waren.
Obwohl die Firma schon seit 1975 Jahren nicht mehr existiert, werden im Internet immer noch gebrauchte Maschinen von Aldinger zum Kauf angeboten.


Assmann & Stockder gehörte schon im Gründungsjahr zu den Marktführern im Lokomobilenbau. Mit Großkälteanlagen für Brauereien oder Molkereien kam ein zweites Standbein hinzu. In den 1970er Jahren übernahm ein britisches, auf Kältetechnik spezialisiertes Unternehmen die in Stuttgart-Münster ansässige Firma. Die Firmengebäude beherbergen seit 2001 das Feuerwehrmuseum.
In der Ausstellung zeigen wir ein Modell einer Dampfmaschine.


Die Kartoagenfabrik Del Monte produzierte Zigarettenschachteln für die Marke Waldorf-Astoria. Der Firmengründer José del Monte war ebenfalls der Anthroposophie aufgeschlossen und brachte sein Unternehmen in die von Rudolf Steiner gegründete Aktiengesellschaft„Der kommende Tag“ zur Förderung von Walddorfschulen ein, doch der Erfolg blieb aus. Del Monte war Jude und verließ 1939 Deutschland.


In der Schokoladenstadt Stuttgart brachte die Kakao- und Schokoladenfabrik Staengel und Ziller 1933 die Eszet-Schnitte auf den Markt. Die Firma selbst existiert seit 1975 nicht mehr, die Eszet-Schnitte wird hingegen immer noch produziert und besitzt in den USA Kult-Status.
In Stuttgart erinnern die Stadtbahnhaltestelle Eszet, ein Fußgängersteg und das Firmengebäude, indem heute ein Outlet für Bettenwaren befindet, an den Schokoladenhersteller.
Ein wohl weltweit einzigartiges Werbeschild wirbt in der Ausstellung für Staengel und Ziller.


1903 wurde die GKW, der Großeinkaufsverein der Kolonialwarenhändler Württembergs, von 15 Kolonialwarenhändlern gegründet. Bis Mitte der 1960er Jahre war die inzwischen zu Edeka gehörende Genossenschaft selbstständig. Sie schloss sich ab 1970 der REWE an und hatte ihren Sitz in Fellbach.
Das leerstehende ehemalige Lagerhaus der GKW am Bellingweg kaufte die Stadt Stuttgart im Zuge der Olympia-Bewerbung. 2011 bezog das Stuttgarter Stadtarchiv das Gebäude.


Firma Kreidler hat als Telegraphendraht- und Kabelfabrik begonnen und war die erste Firma dieser Art in Württemberg. Alfred Kreidler, der Sohn des Firmengründers, folgte ab 1949 seiner persönlichen Leidenschaft und begann mit der Entwicklung von Krafträdern unter der Marke Kreidler.
Bruno Moravetz, der spätere Sportreporter und Olympiade-Kommentator, hat als Leiter der Kreidler-Presseabteilung die Typenbezeichnung Florett entwickelt. Eine Florett lässt in der Ausstellung Erinnerungen an frühere Zeiten aufleben.


Paul Kübler stellte aus den neuen Trikotstoffen Knabenanzüge her und nahm später Unterwäsche sowie Damenkleidung „von der Stange“ ins Programm auf. Kübler gilt damit als „Erfinderin“ der konfektionierten Kleidung. Die in der Ausstellung gezeigte Unterhose „Hanna“ war ein Verkaufsschlager; sie wurde über Jahrzehnte produziert und verkaufte sich millionenfach. Heute arbeiten im Firmengebäude der Firma Kübler Firmen der Kreativwirtschaft.


Die Ziegelei Kühner stellte in Degerloch nicht nur Ziegel, sie war auch verantwortlich dafür, dass Degerloch mit der „Zackeste“ (Zahnradbahn) – einem Joint Venture mit der Maschinenfabrik Esslingen – einen Anschluss an Stuttgart erhielt. Das Bauerndorf Degerloch veränderte sich; es entwickelte sich zum Naherholungsort für Stuttgarter*innen, ein Villenviertel siedelte sich an und Sanatorien sowie Gaststätten entstanden. Und über allem thronte bis 1943 der Aussichtsturm aus Ziegeln der Ziegelei Kühner. Stellvertretend für die Ziegelproduktion zeigen wir einen handgefertigten Feierabendziegel.


Die Glocken der Firma Kurtz erklingen heute noch auf dem Turm des Ulmer Münsters oder im Glockenspiel des Stuttgarter Rathausturms. Zur Produktpalette der Glockengießerei gehörte lange Zeit auch der Feuerspritzenbau. Außerdem hatte die Firma auch einen wesentlichen Anteil am ersten schnelllaufenden Motor der Welt: Heinrich Kurtz baute den ersten Motor für seinen Freund Gottlieb Daimler in seiner Werkstatt. Eine Glocke und ein Modell einer Feuerspritze veranschaulichen in der Schau die beiden Produktionszweige der Firma.


Die Region Stuttgart war ein Zentrum der Korsett- und späteren Miederwarenindustrie. In Cannstatt produzierte Sigmund Lindauer schon vor dem Ersten Weltkrieg den ersten industriell gefertigten Büstenhalter unter der Marke Hautana. Nach dem Tod des jüdischen Firmenbesitzers ging die Firma an den arischen Schwiegersohn über und firmierte ab 1938 unter dem Namen Wilhelm Meyer-Ilschen. Die von Lindauer eingeführte Marke Prima Donna existiert bis heute, seit 1990 als Marke eines belgischen Dessousherstellers. Lachsfarbene Korseletts geben in der Ausstellung einen Einblick in das modische „Drunter“ der 1930er Jahre.


Bis in die 1980er Jahre hatte die Feuerbacher Lederfabrik Roser, die aus der 1834 von Carl Friedrich Roser gegründeten Gerberei hervorging, die Monopolstellung bei Autoledersitzen inne und war einer der führenden Hersteller für Qualitätsleder in Europa. Heute stehen einige ehemalige Firmengebäude, die Paul Bonatz gebaut hat, unter Denkmalschutz und bieten u.a. Kulturschaffenden und Kulturinstitutionen Räume.
In der Schau verweist ein Lederstück auf den ehemals zweitgrößten Arbeitgeber in Feuerbach.


Immer noch stellt die Firma Schiedmayer Tasteninsturmente her – seit 1735 und ab 1809 in Stuttgart, einige   Zeit auch als königlicher Hoflieferant. Schiedmayer stellte 1980 die Klavierproduktion ein und spezialisierte sich auf die Celesta und Tastenglockenspiele, die weltweit in Opernhäusern erklingen. Bereits Ende der 1960er Jahre musste die Klavierfabrik an der Konrad-Adenauer-Straße der geplanten Kulturmeile weichen. Heute steht auf dem ehemaligen Firmengelände das Haus der Geschichte Baden-Württemberg, der Firmensitz befindet sich seit 2000 in Wendlingen. Das Tafelklavier aus dem Jahr 1810 ist das älteste Exponat in der Ausstellung.


Nach dem Zweiten Weltkrieg verlegten die beiden Telekommunikations-unternehmen Mix&Genest und C. Lorenz ihren Hauptsitz von Berlin nach Zuffenhausen und schlossen sich 1958 zu Standard Elektrik Lorenz AG, der späteren SEL-Alcatel AG zusammen, die wiederum nach einigen Umfirmierungen 2016 von Nokia übernommen wurde.
Der Begriff Informatik als Bezeichnung für Informationsverarbeitung mit Halbleiter-Elektronenrechnern eroberte von Zuffenhausen aus, wo er 1957 geprägt wurde, die Welt. In der Ausstellung versetzen uns Wählscheibentelefone und eine Kleinwahlzentrale in eine Zeit, in der man mit dem Telefon nur telefonieren konnte.


Die Dresdner Zeiss Ikon AG stellte im Zweigwerk in Heslach Kameras her, entwickelte in den 1930er Jahren die Kleinbildkamera und wurde Weltmarktführer. Nach der deutschen Teilung wurde das Stuttgarter Zweigwerk zum Hauptsitz des Unternehmens und baute die Contarex. Diese Kamera war sogar bei der Gemini-4-Mission 1965 im Weltraum im Einsatz; trotzdem ließ sich die japanische Konkurrenz nicht mehr aufhalten. Die letzten Kameras verließen 1972 das Heslacher Werk. Bis 1982 brachte ein japanischer Hersteller Kameras der Marke Contarex im Porsche-Design auf den Markt. Die Ausstellung bietet einen Überblick über Kameras aus Stuttgarter Produktion.


Mehr Infos: info@ags-s.de

Komm‘ Weib! Steig‘ ei‘!

Cannstatt und die Geburt der „Schwäbischen Eisenbahn“
vor 175 Jahren

Dauer der Ausstellung 03.10.2020 - 11.04.2021
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Eine Ausstellung des Stadtmuseum Bad Cannstatt in Kooperation mit Pro Alt-Cannstatt e.V.
„Komm‘ Weib! Steig‘ ei‘!“ So verballhornten die Schwaben die Abkürzung „K.W.St.E.“, die sich an Wagen und Lokomotiven ihrer „Königlich Württembergischen Staats-Eisenbahn“ befand. Bis überhaupt jemand einsteigen und mit dem Zug fahren konnte, hatte es im Königreich Württemberg aufreibende Diskussionen und nicht minder lange Planungen gegeben, spätestens seitdem 1835 die erste Eisenbahn auf deutschem Boden zwischen Nürnberg und Fürth verkehrte. Am 2. Oktober 1845 lief der erste Probezug über die Strecke Cannstatt-Untertürkheim, drei Wochen später am 22. Oktober wurde der reguläre Verkehr zwischen dem Cannstatter Bahnhof und Untertürkheim aufgenommen. König und Hofstaat fuhren schließlich am 20. November mit, als die Strecke bis Esslingen eingeweiht wurde.....
Eisenbahn
Ort: Stadtmuseum Bad Cannstatt
Marktstraße 71/1
(„Klösterle-Scheuer“)
70372 Stuttgart-Bad Cannstatt

Öffnungszeiten
Mi 14 - 16 Uhr
Sa 14 - 17 Uhr
So 12 - 18 Uhr
Eintritt frei

Information
Tel. 0711 / 56 47 88
(während der Öffnungszeiten)
Anfragen für Gruppenführungen
(Coronabedingungen)
Tel. 0711 / 216 25 800

>> PLAKAT <<

>> FLYER mit Programm <<

stadtpalais@stuttgart.de
www.stadtpalais-stuttgart.de
www.stadtmuseum-badcannstatt.de
facebook.com/museumcannstatt

 

>> Bericht Cannstatter Zeitung 4.10.2020 <<


175 Jahre Württembergische Eisenbahn
Open-Air-Ausstellung in der Fußgängerzone Untertürkheim

Die ursprünglich für den Fleggatreff konzipierte Ausstellung des Bürgervereins Untertürkheim zum 175. Jubiläum der „Königlich Württembergischen Staats-Eisenbahnen“ im Jahr 1845 ist seit heute in den Schaufenstern der Widdersteinstraße 19 in Untertürkheim zu sehen – ein idealer Platz zu Corona-Zeiten.
Auf 10 Tafeln werden die Anfänge des Eisenbahnverkehrs vor 175 Jahren in Stuttgart, Cannstatt und Untertürkheim dargestellt.

175 Jahre Schwäb. Eisenbahn

Am 2. Oktober 1845 lief der erste Probezug über die Strecke Cannstatt-Untertürkheim, drei Wochen später am 22. Oktober wurde der reguläre Verkehr zwischen dem Cannstatter Bahnhof und Untertürkheim aufgenommen.
www.bv-untertuerkheim.de

> Ausstellung in der Untertürkheimer Widdersteinstraße 19
Foto: Enslin

20.10. - 14.11.2020 - Giovanni Salucci
(1769 - 1845)  - Projekte & Entwürfe

eine Ausstellung des Bürgervereins UntertürkheimSalucci e.V.

Giovanni Salucci
(1769 in Florenz geboren) gehört zu den wichtigsten Architekten Stuttgarts des beginnenden 19. Jahrhunderts. Ausgebildet in Florenz und geprägt von der modernen Architektur Frankreichs schuf er zahlreiche Bauten, die immer noch das Stadtbild prägen, unter anderem das heutige StadtPalais. Von 1817 bis 1839 arbeitete Salucci als königlich-württembergischer Hofbaumeister in Stuttgart. Diese Ausstellung zeigt seine Projekte sowie einige Entwürfe, die nicht verwirklicht wurden. 1840 kehrte er in seine Heimatstadt Florenz zurück. Vor genau 175 Jahren starb er dort verarmt und liegt im Kreuzgang des Klosters San Marco begraben.
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Ab 20.10.2020 bis 14.11.2020

in der Stadtteilbibliothek Untertürkheim,
Strümpfelbacher Str. 35

Di 11-19 Uhr | Mi + Do 14-18 Uhr | Fr 10-18 Uhr | Sa 10-14 Uhr | Eintritt frei

Plakat Downloaden
- Flyer downloaden


Bitte beachten: Die Ausstellung kann während der Öffnungszeiten, aufgrund der erforderlichen Hygienemaßnahmen, wie beschränkter Besucherzahl und Abstandsregelung, auf Anfrage an der Rückgabetheke besucht werden, oder nach Anmeldung per Telefon 0711-216-57724 oder E-Mail: stadtteilbibliothek.untertuerkheim@stuttgart.de
www.bv-untertuerkheim.de<
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 >> Pressebericht Stg. Wochenblatt 10.10.2020 <<  
 >> Untertürkheimer Zeitung 20.10.2020 << 

Stadtgeschichte im Blättle Stuttgart-Süd

  • Der Kaiserbau am Marienplatz von Wolfgang Jaworek

https://de.calameo.com/read/006166317515916ebdde0

https://de.calameo.com/read/006166317c20de730ef72

Stadtgeschichte im Blättle Stuttgart-West

Erweiterte Ausstellung im Bunkermuseum Feuerbach

Am Sonntag den 27. September 2020 finden im Tiefbunker Feuerbach wieder Führungen statt.
Ab 14.30 Uhr gibt es Führungen in Kleingruppen durch den Tiefbunker zum Thema Luftschutz im Kalten Krieg. Die letzte Gruppe startet um 16.00 Uhr.
Um 14.30 Uhr gibt es eine Führung durch die Ausstellung „Stollen“ Hier kann man erstmalig die erweiterte Ausstellung Flak-Tarnung-Stollenbau  besichtigen.
Der Bereich Tarnung wurde um das Thema Scheinanlage in Weilimdorf ergänzt. Dazu wurde eine Scheinsignalrakete aufgebaut. Es ist gelungen, diese Rakete nach intensiver Recherche in einen authentischen Zustand zu bringen. Damit kann erklärt werden, wie feindliche Flieger von ihrem eigentlichen Bombenziel abgelenkt werden konnten.
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Schutzbauten Stuttgart
70469 Stuttgart 
Telefon 0711 8969990
www.schutzbauten-stuttgart.de 


23.09.2020 bis 15.10.2020 im StadtPalais - EG - Saal Marie

Schwarzer Donnerstag Multimedia Ausstellung

 

Protestaktionen von Bürger*innen begleiteten das Projekt S 21 der Deutschen Bahn seit Beginn der Planung 1994 eines neuen Bahnknotens in Stuttgart.
Als die Parkräumung und das Fällen der alten Parkbäume kurz bevorstanden, eskalierte am 30. September 2010 die Situation zwischen Demonstranten und Polizei. Die Polizei setzte Wasserwerfer und Pfefferspray ein, um die Protestierenden aus dem Schlosspark zurückzudrängen. Es gab Verletzte. Ungeachtet der Ereignisse wurden, wie geplant, die Parkbäume gefällt und das Neubauprojekt am Bahnhof begonnen.
https://www.stadtpalais-stuttgart.de/ausstellungen/schwarzer-donnerstag*

>>StZ-Bericht:

Die Räumung des Schlossgartens am 30. September 2010



Heimat Kickers – die Blauen in bewegten Zeiten

KickersAusstellung vom 26.7.2020 bis 4.10.2020, geöffnet Sa/So jeweils 10 bis 17 Uhr
=> Geschichtswerkstatt Degerloch e.V., Große Falterstr. 4, 70597 Stuttgart, www.geschichtswerkstatt-degerloch.de

Die Geschichtwerkstatt Degerloch präsentiert über den Sommer in ihren neuen Räumen die Ausstellung „Heimat Kickers – die Blauen in bewegten Zeiten“, die vom Kickers Fanprojekt in Stuttgart erarbeitet wurde.
Die Ausstellung erzählt die Geschichte der Kickers von der Vereinsgründung 1899 bis zum Jahre 1949. Anhand der Lebenswege einzelner Gründungsmitglieder und Spieler werden die historischen Ereignisse vom Ersten Weltkrieg über die Weimarer Republik zum Nationalsozialismus und zum Zweiten Weltkrieg lebendig. Obwohl oder gerade weil Fußball schon immer unterschiedliche Generationen und Milieus zusammenbrachte, konnte sich diese Gemeinschaft nicht den gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen ihrer Zeit entziehen. Kriegszeiten, Gefangenschaft, Tod und im Nationalsozialismus zusätzlich Judenverfolgung, Ausgrenzung und Exil – plötzlich waren langjährige Kameraden und Freunde nicht mehr Teil dieser Heimat.
Ziel der Ausstellung ist neben der geschichtlichen Darstellung auch die Verdeutlichung, wie jeder in seinem Umfeld von Meinungsmache und negativen Entwicklungen betroffen ist und wie wir uns umgekehrt auch heute aktiv für Vielfalt, Toleranz und eine funktionierende Demokratie einsetzen müssen.
Eröffnung: Sonntag 26.7.2020 um 11 Uhr im Hof des Alten Dekanats Degerloch, Große Falterstr. 4, 70597 Stuttgart


NEU: Virtuelle Tipps zur Stadtgeschichte
>> weiter zur Seite TERMINE <<


Zu den Terminen und Ausstellungen
in Stuttgart

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Beitrittsformular ausgefüllt an diese Adresse senden:
AgS Stuttgart e.V., Tannenäckerstr. 8, 70469 Stuttgart


Zeit-Geschichte(n): Turmuhrenmagazin am 13.9.2020 im Luftschutzbunker Steinhaldenfeld geöffnet

Pro Alt-Cannstatt und das Stuttgarter Turmuhrenmagazin Turmuhröffnen am Sonntag, 13. September 2020 , den Luftschutz-bunker in der Kolpingstr. 90 in Steinhaldenfeld.
Hans Peter Kuban hat rund 40 mechanische Turmuhrwerke von 1680 bis 1970 zusammengetragen. Die Besucher können sich über die Herstellung und die Funktion von mechanischen oder elektrischen Turmuhren informieren. Außerdem gibt es zahlreiche alte Ziffernblätter, Zeiger, Zeigergetriebe und vieles mehr zu sehen. In einem zweiten Ausstellungs-bereich wird über die Geschichte und Luftschutztechnik des 1941 errichteten Baudenkmals informiert. Gezeigt wird die Funktion einer Gasschleuse, ein originales Lüfteraggregat für Frischluftzufuhr sowie verschiedene Gegenstände aus der Zeit seiner Nutzung während des Zweiten Weltkriegs und danach als Notunterkunft. Der Bunker ist von 12 bis 18 Uhr geöffnet. Wegen der Corona-Situation ist der Zugang nur im Rahmen von halbstündigen Führungen und in kleinen Gruppen möglich. Die Veranstalter bitten daher um Anmeldung unter Telefon 0711/267039.

KULTURWASEN: „Zeitreise – Stuttgart 1942“ Bilderschau der Stuttgarter Zeitung auf Liegestühlen auf dem Cannstatter Wasen Stuttgart

am Sonntag, 16. August 2020, um 11:00 Uhr, auf dem Cannstatter Wasen Stuttgart In einer 90-minütigen Vormittagsveranstaltung nehmen wir Sie mit auf eine Zeitreise ins unzerstörte Stuttgart. Gemeinsam mit Prof. Roland Müller (Leitung Stadtarchiv der Stadt Stuttgart) werden Jan Sellner und Jan Georg Plavec von der Stuttgarter Zeitung das Stuttgart des Jahres 1942 in Bild und Bewegt-Bild zeigen, Hintergründe, Veränderungen und Entwicklungen erläutern und auf diese Weise das redaktionelle 1942-Projekt live erlebbar machen. Die faszinierende Technik der Kulturwasen-Bühne bietet dafür exzellente Voraussetzungen. Erleben Sie die 1942-Bilder in einmaliger Größe.
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Veranstalter: Stuttgarter Zeitung
Tickets: Easy-Ticket verbilligt mit StZ-Abo-Nummer
Ort: Liegestühle auf dem Cannstatter Wasen Stuttgart


21.08.2020 www.stuttgart.de


Von Anna Blos bis Zigarettenfabrik Waldorf Astoria - Das Digitale Stadtlexikon veröffentlicht 20 neue Beiträge zur Stadtgeschichte

STLEXEs gibt frischen Lesestoff für alle, die an Stuttgarts Geschichte interessiert sind: 20 neue Beiträge zur Stadtgeschichte stehen ab sofort im Digitalen Stadt-lexikon zur Verfügung und können unter der Adresse www.stadtlexikon-stuttgart.de abgerufen werden.

Das Digitale Stadtlexikon Stuttgart erfreut sich bei den Benutzerinnen und Benutzern seit seinem Start vor zwei Jahren großer Beliebtheit. Seine vielen Vorteile durfte es gerade in den letzten Monaten ausspielen, als Bibliotheken, Museen und Archive wegen der Corona‐Krise geschlossen werden mussten. Das digitale Nachschlagewerk konnte hingegen problemlos, sicher und bequem online benutzt werden. Als digitales Angebot ist das Stadtlexikon kein statisches Projekt. Von Beginn an war es ein erklärtes Ziel, stetig zu wachsen und die Inhalte auszubauen.

Die Bandbreite der zusätzlichen Beiträge ist groß, die neuen Artikel stammen aus allen Bereichen der Gesellschaftsgeschichte.

Der Bedeutung des Industriestandortes Stuttgart entsprechend, werden einige Firmen und ihre Gründer porträtiert, wie die Maschinenfabrik Kuhn oder der von den Nazis ins Exil vertriebene Textilfabrikant Moritz Moses Horkheimer. Heute kaum mehr vorstellbar ist, dass in der Hackstraße einmal Zigaretten produziert wurden. Das Gebäude der Zigarettenfabrik „Waldorf Astoria“ – nicht mit der Hotelkette zu verwechseln – existiert sogar noch heute. Auch andere Bauwerke, an denen wir mitunter täglich vorbeigehen, ohne ihre Geschichte zu kennen – sei es der Königsbau oder das Mineralbad Berg – haben nun einen Platz im Lexikon. Ebenso wie manche Bauten, die es nicht mehr gibt, obwohl sie einst für die Entwicklung der Stadt hochbedeutend waren, wie zum Beispiel die vielen Mühlen am Neckar.

Die Biographien einiger bekannter, aber auch weniger bekannter Persönlichkeiten der Stadtgeschichte, wie des Politikers Conrad Haußmann oder der Politikerin Anna Blos, sind ebenfalls hinzugekommen. Sogar wichtige, nahezu vergessene Figuren Stuttgarts, sind auf diesem Weg wieder präsent geworden, wie der kaum mehr bekannte Architekt Jakob David Holch.

Mit den neuen Beiträgen, die ab sofort unter  www.stadtlexikon‐stuttgart.de abgerufen werden können, ist die Arbeit selbstverständlich nicht abgeschlossen. Auch weiterhin arbeitet das Team des Stadtarchivs daran, neue Themenfelder zu erschließen und Lücken zu füllen. Zusätzlich werden in Kürze einige neue technische Features bereitgestellt, die die Recherchemöglichkeiten noch erweitern.

Kleindenkmallisten in Stuttgart jetzt online

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Erfassungslisten der Kleindenkmale in Stuttgart
seit 14.8.2020 veröffentlicht beim Verschönerungsverein Stuttgart e.V.
Das Landesamt für Denkmalpflege brachte im Jahre 2000 auf Initiative des Schwäbischen Heimatbunds e. V. und des Schwäbischen Albvereins e. V. ein landesweites Projekt auf den Weg, alle sogenannten Kleindenkmale im Land zu erfassen.

Sieh dazu Artikel beim Verschönerungsverein Stuttgart e.V.:
http://www.vsv-stuttgart.de/index.php?article_id=299
KDM OT
... Im Zeitraum vom Frühjahr 2013 bis Frühjahr 2015 schwärmten rund 80 Erfasser und Erfasserinnen, darunter viele Vereinsmitglieder, aus und durchkämmten die Stadtbezirke und deren Felder, Wälder und Fluren.Dabei wurden entsprechend der Anleitung, was eigentlich als Kleindenkmal gilt, genau 2.121 Grenzsteine, Gedenksteine, Statuen, Brunnen, Wirtshausausleger, Bauplastiken, Inschriften usw. erfasst, beschrieben, vermessen und fotografiert.Als zusätzliche Sonderaufgabe für die "Stäffelesstadt" Stuttgart wurden auch alle öffentlichen Treppenanlagen in gleicher Weise gelistet. Dadurch wurde endlich klar, wieviel Stäffele wir eigentlich haben – es sind genau 309 an der Zahl.Alle Erfasser und Erfasserinnen haben hier eine große Leistung für die Allgemeinheit erbracht, für die der Vorstand des Verschönerungsverein Stuttgart e. V. allen, die sich dabei engagiert haben, seinen herzlichen Dank ausspricht.
Bild: Grenzsteine aus www.vsv-stuttgart.de - Verschönerungsverein Stuttgart e.V.
Ursprünglich war angedacht, das Ergebnis in Buchform zusammenzu-fassen. Dies erwies sich für den Verein leider als undurchführbar. Denn wollte man alle Kleindenkmale auf diese Weise würdigen, wäre ein mehr-bändiges Werk entstanden. Nur eine Auswahl weniger bemerkens-werter Objekte zu publizieren, würde wiederum dem Engagement aller Erfasser und der Bedeutung des Ganzen nicht gerecht. Dazu kämen immense Kosten schon allein deshalb, weil die dann ausgewählten Kleindenkmale professionell fotografiert und entsprechende Texte über die historischen oder baulichen Hintergründe in Auftrag gegeben werden müssten.
Der Vereinsausschuss hat deshalb beschlossen, die vom Landesamt für Denkmalpflege auf der Basis der Erfassungsblätter gefertigten Tabellen um die entsprechenden Fotografien zu ergänzen und aufgeteilt nach Stadtbezirken als pdf´s auf unsere Website zu stellen. Wir denken, dass dies eine zeitgemäße und adäquate Form ist, die Leistung der Erfasser und Erfasserinnen zu würdigen und die Ergebnisse in vollständiger Form für jedermann mit niedrigschwelligem Aufwand verfügbar zu machen.
Zudem scheint uns auf diese Weise dem Zwecke der Erfassung in besonderer Weise gedient zu sein, denn wenn der Bestand als solcher für jedermann einsehbar ist, ist auch die Beachtung der Objekte im Alltag vor Ort größer und der Verlust solcher Objekte über die Zeit geringer. 
Der Gesamtbestand aller Erfassungsunterlagen wird – wie bei den Erfassungsprojekten in anderen Stadt- und Landkreisen auch – nach Abschluss dieser Dokumentation durch den Verein dem Stadtarchiv der Landeshauptstadt Stuttgart übergeben und ist dort unter den üblichen Zugangsvoraussetzungen für Archivalia für jedermann zu Forschungszwecken zugänglich. Diese Dokumentation durch den Verein erfolgt ehrenamtlich in Eigenregie. Es sind nun sowohl alle inneren Stadtbereiche als auch alle äußeren Stadtbezirke vollständig verfügbar.
Sie finden nachstehend die Links zu den inneren Stadtbereichen:
    KLEINDENKMALE IN STUTTGART
Sie finden nachstehend die Links zu den äußeren Stadtbezirken: http://www.vsv-stuttgart.de/index.php?article_id=299

Stadtarchiv Stuttgart öffnet ab 12.5.2020 Lesesaal wieder -
mit Einschränkungen

08.05.2020 Aktuelles
Der Lesesaal und die Freihandbibliothek des Stadtarchivs Stuttgart werden ab Dienstag, 12. Mai, wieder eingeschränkt geöffnet. Um die Sicherheit von Nutzerinnen und Nutzern, aber auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu gewährleisten, gelten besondere Regeln für den Ablauf des Besuchs.

Ein Besuch ist generell nur nach telefonischer Terminvereinbarung unter der Rufnummer 216-91514 möglich. Auch für den Besuch der Freihandbibliothek ist eine Terminvereinbarung erforderlich.


Die neuen Öffnungszeiten sind Dienstag bis Donnerstag von 9 bis 16 Uhr. Die Zahl der Nutzerinnen und Nutzer im Lesesaal und der Bibliothek ist begrenzt. Terminvereinbarungen sind verbindlich und gelten für einen bestimmten Tag. Bestellungen von Archivalien sollten vorab über Findbuch.net oder telefonisch erfolgen. Das Angebot der Freihandbibliothek kann im Online-Katalog eingesehen werden.

 
Die Beratung im Lesesaal ist nur sehr eingeschränkt möglich. Ratsuchende sollten deswegen die Möglichkeit nutzen, schriftliche Anfragen an das Stadtarchiv zu stellen, um ihren Archivbesuch vorzubereiten. Auch eine telefonische Beratung ist möglich.
 
Vor Ort gelten folgende Hygienemaßnahmen: Die Mindestabstandsregeln von 1,5 Meter zu anderen Personen sind einzuhalten. Das Betreten des Lesesaals ist nur mit Mundschutz erlaubt, ein eigener Mundschutz muss mitgebracht werden. Im Lesesaal werden Einweg-Handschuhe getragen, die das Stadtarchiv zur Verfügung stellt. Desinfektionsmöglichkeiten sind vorhanden.

Digitale Podiumsdiskussion: Die Debatte um den Standort der Figur von König Wilhelm II. - Livestream in FACEBOOK im Internet -


Mittwoch, 1.7.2020 – 18:00 Uhr - aus dem StadtPalais


Auf dem Podium diskutieren Dr. Torben Giese, Direktor StadtPalais – Museum für Stuttgart, Professor Dr. Wolfram Pyta, Professor für Neuere Geschichte und Leiter der Abteilung für Neure Geschichte am Historischen Institut der Universität Stuttgart, Dr. Wolfgang Müller, Vorsitzender AgS Stuttgart – Arbeitsgemeinschaft Stadtgeschichte Stuttgart, Veronika Kienzle, Bezirksvorsteherin Stuttgart Mitte, Lisa Gerlach, Stuttgarter Bürgerin und Briefschreiberin, und Dr. Albrecht Ernst, Hauptstaatsarchiv. Moderiert wird der Abend von Jan Sellner, Stuttgarter Zeitung.

>> https://www.stadtpalais-stuttgart.de/veranstaltungen/podiumsdiskussion-die-debatte-um-den-standort-der-figur-von-koenig-wilhelm-ii

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>> Wilhelm II. - Dr. Torben Giese im Gespräch mit Achim Laur

https://youtu.be/1dOe5jMUz2E

Street View Stuttgart 1942 - 12.000 Fotos aus Stuttgart

Stadtarchiv Stuttgart,8.5.2020

Wer hätte gedacht, dass die Idee, ganze Straßenzüge abzufotografieren und damit einen virtuellen Stadtrundgang möglich zu machen, so alt ist? Street View gab es in Stuttgart schon im Jahr 1942 – das Amt für Bodenordnung ließ rund 12.000 Fotos aufnehmen, die den damals aktuellen baulichen Zustand der Stadt dokumentieren sollten. Heute bieten diese Bilder Straßenansichten einer Stadt, die es so nicht mehr gibt. Auf Grundlage dieser Fotos starten die Stuttgarter Zeitung und die Stuttgarter Nachrichten zusammen mit dem Stadtarchiv ein umfangreich angelegtes Geschichtsprojekt unter dem Titel „Stuttgart 1942“.
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Link: Zum digitalen 1942-Angebot der Stuttgarter Zeitung
https://www.stuttgarter-zeitung.de/stuttgart-1942


Galerie: Stuttgart woher - wohin

Jetzt wIeder online
Ehemalige Ausstellung von Prof Ostertag
als virtueller Rundgang im Stadtpalais

Heiko Stachel, Architekt und Fotograf, hat eine beeindruckende Dokumentation der „Ausstellung am Gähkopf“ angefertigt. Hier gibt es die Möglichkeit die ehemaligen Büroräumlichkeiten von Professor Roland Ostertag bei einem virtuellen Rundgang zu betrachten.
Roland Ostertag (1931 – 2018) war ein Stuttgarter Architekt und Professor für Gebäudelehre und Entwerfen.

Früher: Villa Sonnenhalde - Gähkopf 3 - 70192 Stuttgart-Nord
>> zum virtuellen Rundgang <<

Archiv0711

NEU: Blog des Stadtarchivs Stuttgart - 24.4.2020 -


Liebe Freundinnen und Freunde des Stadtarchivs, sehr geehrte Damen und Herren,

auf diesem Weg möchten wir Sie gerne darüber informieren, dass das Stadtarchiv Stuttgart einen Blog startet. Warum? Unser Archiv ist für die Öffentlichkeit derzeit geschlossen, aber mit Hilfe eines Blogs können wir trotzdem über uns, unsere Arbeit und unsere Bestände informieren. Der Blog ist ab sofort unter der Adresse https://archiv0711.hypotheses.org erreichbar.

Das Stadtarchiv Stuttgart ist ein offenes Archiv, nie war uns das bewusster als jetzt, gerade weil wir geschlossen haben. Natürlich arbeiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiter, sie beantworten eine Vielzahl von Anfragen, erschließen, verpacken und restaurieren Archivgut oder koordinieren Projekte. Aber ein Stadtarchiv ohne Nutzerinnen und Nutzer – das ist uns zu wenig. Wir ohne Stadtgesellschaft – das geht nicht. Deshalb startet das Stadtarchiv diesen Blog, um mit Ihnen in Kontakt zu bleiben.

Der Blog hat vier verschiedene Rubriken:

geschichten_0711


In dieser Rubrik werden anhand von Archivmaterial Geschichten erzählt und es wird auf Archivgut hingewiesen, in dem gute Geschichten stecken – zum weiteren Recherchieren und selbst Entdecken.

lesestoff_0711


Hier finden sich Informationen zu Büchern, Aufsätzen, Vorträgen oder interessanten Webseiten. Dabei wird auch auf eigene Publikationen hingewiesen, wie zum Beispiel den neuen Band der Veröffentlichungsreihe zur Geschichte des Killesbergs mit dem Titel „Killesberg. Reichsgartenschau – Gartendenkmal – Gedenkort“, der ab 6. Mai im Buchhandel erhältlich sein wird.

vorOrt_0711


Bei vorOrt_0711 dreht sich alles , das gerade neu entstehende Stadtquartier NeckarPark und das Veielbrunnenviertel. Sobald es die Umstände wieder zulassen soll in dieser Rubrik künftig aber auch auf Veranstaltungen des Stadtarchivs aufmerksam gemacht werden.

archiv_0711


Hier berichtet das Stadtarchiv über sich. Wie wirkt sich die Corona-Krise auf die Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus? Welchen Aufgaben gehen sie nach - oder derzeit auch nicht? Was kommt zusätzlich auf sie zu und haben sich ihre Aufgaben in dieser Zeit verändert?

Entdecken Sie mit uns unter der Adresse https://archiv0711.hypotheses.org unsere neue Form der Vermittlung von Stadtgeschichte und der Information über die Arbeit des Stadtarchivs.
Wir freuen uns über möglichst zahlreiche Aufrufe des Blogs und natürlich auch über Kommentare, Kritik und Anregungen, die Sie gerne an das Postfach des Blogs richten dürfen (Poststelle.41-archiv0711@stuttgart.de).

Mit besten Grüßen vom Redaktionsteam
Melanie Köhler-Pfaffendorf, Heike Maier, Miriam Mende, Günter Riederer
                                                                                 

Landeshauptstadt Stuttgart - Kulturamt - Stadtarchiv - 41-2
Dr. Günter Riederer
Bellingweg 21 - 70372 Stuttgart
Tel.: 0711/216-91527 - Mobil: 0162/1085158
Guenter.Riederer@stuttgart.de
Mittwoch, 29.4.2020 – 19:00 Uhr - auf FACEBOOK im Internet
Das StadtPalais – Museum für Stuttgart lädt zur virtuellen Debatte um den Standort der Figur von König Wilhelm II:

Am Mittwoch, den 29. April 2020, um 19 Uhr spricht Dr. Torben Giese live mit Hannelore Jouly, der ehemaligen Direktorin der Stadtbücherei im Wilhelmspalais über die Statue.


Die Statue wurde vom Landesverband Baden-Württemberg für Hundewesen e.V. 1991 gestiftet und zeigt den letzten Monarchen Württembergs mit seinen beiden Hunden Ali und Ruby. Im selben Jahr feierte Hannelore Jouly ihren Einstand als Direktorin der Stadtbücherei. Jouly war bis 2001 für die Zentralbücherei im Wilhelmspalais zuständig und arbeitete an der Konzeption der heutigen Stadtbibliothek am Mailänder Platz mit. Bis zum Jahr 2017 stand die Plastik vor dem Wilhelmspalais. Dann wurde sie in den hinteren Teil des Gartens versetzt. Bürgerinnen und Bürger trugen nun den Wunsch an das StadtPalais heran, die Statue wieder an der Vorderfront des Hauses aufzustellen.

Das Gespräch zwischen Dr. Torben Giese und Hannelore Jouly kann man auf dem Facebook-Kanal des StadtPalais (@stadtpalaisstuttgart) am Mittwoch, den 29. April, ab 19 Uhr live verfolgen.




Liebe Freundinnen und Freunde des Stadtpalais,

aufgrund der aktuellen Situation hat das Team des Stadtpalais entschieden, die fü
r heute 11.3.2020 Abend geplante Podiumsdiskussion zur Statue von König Wilhelm II abzusagen. Sobald es die gesundheitliche Lage wieder zulässt, wird nach einem Ersatztermin gesucht. Bleiben Sie gesund!

Ihre Anina Sieglin, Stv. Vorsitzende
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Freundeskreis Stadtpalais - Museum für Stuttgart e.V
.


PRESSEMITTEILUNG 2.3.2020 - Podiumsdiskussion:
Die Debatte um den Standort der Statue von König Wilhelm II.
Mi 11.3.2020, 19 Uhr - Ort: StadtPalais, Foyer, Eintritt frei
;

Die Debatte um den Standort der Figur von König Wilhelm II. wurde bisher hauptsächlich über Zeitungsberichte und Leserbriefe geführt.

Das StadtPalais – Museum für Stuttgart lädt nun zum offenen Dialog: Am 11. März 2020 um 19 Uhr findet eine Podiumsdiskussion zum Thema statt.

Die Statue wurde vom Landesverband Baden-Württemberg für Hundewesen e.V. 1991 gestiftet und zeigt den letzten Monarchen Württembergs mit seinen beiden Hunden Ali und Ruby. Bis zum Jahr 2017 stand sie vor dem Wilhelmspalais. Dann wurde sie in den hinteren Teil des Gartens versetzt, noch vor der Eröffnung des Hauses als StadtPalais – Museum für Stuttgart. Dafür gab es reichlich Kritik von Bürgerinnen und Bürgern. Zuletzt forderte auch der Bezirksbeirat Mitte die Plastik im Zuge von geplanten Arbeiten wieder vor dem StadtPalais aufzustellen.

 

Museumsdirektor Dr. Torben Giese lehnt die Rückverlegung an den alten Standort aus historischen Gründen ab. Seine These: König Wilhelm II. tauge nicht als Identifika-tionsfigur für das StadtPalais. Gieses wissenschaftlicher Artikel zum Thema ist im Hauskatalog „Das Wilhelmspalais. Von der königlichen Residenz zum Museum für Stuttgart“ erschienen und auf der Website des StadtPalais zu finden (www.stadtpalais-stuttgart.de/presse/).

Um das Thema entbrannte eine Debatte, die die bisher hauptsächlich über Zeitungs-artikel und Leserbriefe geführt wird. Nun soll im direkten Dialog diskutiert werden.

Dazu lädt das StadtPalais – Museum für Stuttgart zur Podiumsdiskussion am 11. März um 19 Uhr ins Foyer ein, der Eintritt ist frei.

 

Dr. Edith Neumann, Sammlungsleiterin und stellvertretende Direktorin des StadtPalais führt inhaltlich in die Thematik ein. Neumann betont vor allem die Bedeutsamkeit des wissenschaftlichen Diskurses: „Es ist wichtig, dass sich neben den öffentlichen Erinnerungsdiskursen auch wissenschaftlich mit den Themen auseinandergesetzt wird, um mit den Ergebnissen dieser Arbeiten die Erinnerungskulturen zu überprüfen.“


Auf dem Podium diskutieren:

  • Dr. Torben Giese, Direktor StadtPalais-Museum für Stuttgart
  • Professor Dr. Wolfram Pyta, Professor für Neuere Geschichte und Leiter der Abteilung für Neure Geschichte am Historischen Institut der Universität Stuttgart
  • Dr. Wolfgang Müller, Vorsitzender AgS Stuttgart (Arbeitsgemeinschaft Stadtgeschichte Stuttgart)
  • Veronika Kienzle, Bezirksvorsteherin Stuttgart Mitte
  • Thomas Borgmann, war 35 Jahre in der StZ-Lokalredaktion
  • Lisa Gerlach, Stuttgarter Bürgerin und Briefschreiberin

    Moderiert wird der Abend von Jan Sellner, Stuttgarter Zeitung

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Das Wilhelmspalais. Von der königlichen Residenz zum Museum für Stuttgart, Katalog, Hrsg. Dr. Edith Neumann, avedition GmbH, Stuttgart 2020,
Erhältlich am Empfang des StadtPalais – Museum für Stuttgart

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Veranstalter: StadtPalais – Museum für Stuttgart | Konrad-Adenauer-Straße 2 | 70173 Stuttgart
 

Kommunikation. Von der Depesche zum Tweet“
Tag der Archive - am Samstag, 7. März 2020, 14 bis 17 Uhr
im Stadtarchiv Bellingweg 21 - Stuttgart S-Bad Cannstatt

Bundesweiter Tag der Archive
Das Stadtarchiv Stuttgart beteiligt sich am bundesweiten Tag der Archive und bietet rund um dieses Motto Kurzreferate und Themenführungen an.

Gezeigt werden zum Beispiel Briefe, die Kinder in den 1930er-Jahren im damaligen Planetarium an die "Sterntante" und den "Mondonkel" geschrieben haben.

Darüber hinaus zeigt das Stadtarchiv Feldpostbriefe aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg. Ein Vorläufer der heutigen sozialen Medien wie Gruppenchat und Instagram sind die "Rundbücher" des Lehrerinnenseminars Stuttgart: Der Seminarkurs 1909/1912 hat sich mit diesen Büchern über Jahrzehnte gegenseitig über Hochzeiten, Geburten und besondere Ereignisse der Ehemaligen auf dem Laufenden gehalten.

Wie kamen in früheren Zeiten Briefe von Neapel nach Königsberg? Was ist eine "Postleit-Gebietskarte"? Seit wann gibt es überhaupt Postleitzahlen? Im Bestand des Stadtarchivs befinden sich mittlerweile über 7.000 historische Karten und Pläne.
Wir stellen einige Beispiele vor, die einen besonderen Bezug zum Thema "Kommunikation" aufweisen. Sie haben alte Briefe und können deren Handschrift nicht lesen? Sie möchten ihren Familienstammbaum rekonstruieren, wissen aber nicht, wo Sie ansetzen sollen? Dann sind Sie bei uns richtig: Erfahrene Archivarinnen und Archivare bieten Einzelberatung, lesen die von Ihnen mitgebrachten Handschriften und geben Auskunft.

 

Das Stadtarchiv sammelt nicht nur die Unterlagen der Stadtverwaltung, sondern will auch historisch wertvolle Unterlagen von Vereinen und Initiativen sowie von Familien und Personen für künftige Generationen bewahren. Warum sind wir an Ihren alten Unterlagen interessiert? Und was passiert mit ihnen? Welche rechtlichen Regelungen gibt es? Wir beraten Sie in diesen und weiteren Fragen.


Das Stadtarchiv im Bellingweg Termine Sa., 07.03.2020 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr Veranstaltungsort Stadtarchiv Bellingweg 21 70372 Stuttgart S-Bad Cannstatt

>> FLYER - Tag der Archive 2020.pdf <<

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Gedenkfeier für Wolfgang Kress (gest. 2.11.2019)

Rund 100 Freunde und Mitstreiter des angesehenen Stadthistorikers Wolfgang Kress, vorwiegend aus den Stadtbezirken West und Süd, folgten am 10.1.2020 der Einladung Pfarrer Finkbeiners zur Gedenkfeier im Saal der Pauluskirche im Stuttgarter Westen.
Begleitet von der Musik Frau Böbel-Ludes würdigten acht Rednerinnen und Redner die Leistungen dieses zu früh verstorbenen Historikers und Journalisten, und Harald Schukraft zeichnete ein bewegendes Bild seines Freundes und ehemaligen Schulkameraden, des bescheidenen und freundlichen Menschen, der mit so vielen Beiträgen im "West-Blättle" und "Süd-Blättle" die Leser jahrzehntelang mit fundierten Informationen zur Geschichte der beiden Stadtbezirke versorgt hat; auch sein Engagement bei der Stolperstein-Initiative kam zur Sprache. Man war war sich im Westen schon sicher gewesen, dass sein Tod auch des Ende der Publikationen und damit einen großen Verlust bedeuten würde; bei aller Trauer war dann die Freude im Saal spürbar, als bekannt wurde, dass Titus Häussermann sich bereiterklärt hat, das Werk fortzusetzen - ein Glücksfall und eine schöne Ehrung für Wolfgang Kress. 


Heimatmuseum Möhringen - Geschichte des Spielzeugs

16.01.2020 - 05.04.2020 - sonntags 14-16 Uhr

Spielzeug
Spielzeug ist ein nicht wegdenkbarer Bestandteil der kulturellen und gesellschaftlichen Entwicklung der Menschheit in allen Kultur- und Naturräumen und fast selbstverständlicher Teil der autobiographischen Erinnerung
eines jeden Menschen.


www.stadtpalais-stuttgart.de/2480.html

Eröffnung am Do 16.01.2020
um 18 Uhr im Spitalhof Möhringen
Filderbahnstraße 29/1
70567 Stuttgart-Möhringen -

Eintritt frei


Interview
Stuttgarter Zeitung vom 24.1.2020

Wolfgang Müller zur König-Wilhelm-Statue
„Etwas Respekt muss erlaubt sein“

StZ - Von  24. Januar 2020 - 13:33 Uhr

Wolfgang Müller, der Leiter der Stuttgarter Arbeitsgemeinschaft Stadtgeschichte, ist für eine Rückverlegung der König-Wilhelm-Statue vor das Stadtmuseum. Er setzt auf eine Lösung des Streits durch Dialog. ....
www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.wolfgang-mueller-zur-koenig-wilhelm-statue-
etwas-respekt-muss-erlaubt-sein.175ca238-8523-483b-9a39-d15e8da90490.html


Erinnerungskultur in S-Mitte
Diskussion um König-Wilhelm-Statue

StZ - Von  15. Januar 2020 - 13:54 Uhr

Der Bezirksbeirat Stuttgart-Mitte und die Arbeitsgemeinschaft Stadtgeschichte wünschen sich eine Rückverlegung des König-Wilhelm-Denkmals vor das Stadtmuseum. Museumsleiter Torben Giese widerspricht. ...
https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.erinnerungskultur-in-s-mitte-diskussion-
um-koenig-wilhelm-statue.30700b2f-2f49-4ae2-8668-d686ec386c4a.html


14. Tag der Stadtgeschichte am Sa 16.11.2019
im Stadtarchiv Stuttgart

Thema: „Orte des NS in Stuttgart – Beispiele aus den Stadtbezirken“

 PROGRAMM Sa 16.11.2019 

13.30 Begrüßung und Kurzbericht zur AgS Dr. Wolfgang Müller Vors. AgS Stuttgart

13:40 Grußwort des Kulturamtsleiters Marc Gegenfurtner

13:50 Bericht aus dem Stadtarchiv Prof. Dr. Roland Müller
14:00 Bericht aus dem StadtPalais Dr. Torben Giese

14:10 Dr. Gudrun Silberzahn-Jandt, Eine Topographie des Nationalsozialismus-    Ideen und Thesen einer lokalgeschichtlichen Historiographie
14 TDS14:40 Pause

15:10 Martin Dolde, Vom Totengedenken zur Helden-
   verehrung.Das „Anlägle“ vor der Michaelskirche in    Wangen

15:25 Ulrich Gohl, Aufmarschplatz statt altem Dorfkern.
   Der Schmalzmarkt in Gablenberg

15:40 Jürgen Kaiser, Wie man eine Stadt gegen ihren    Willen eingemeindet.Die Eingemeindung Feuerbachs    durch die Nazis 1933

15:55 Inken Gaukel: NS-Projekte für Stuttgart. Geplantes    und Gebautes

16:10 Dr. Bertram Maurer, Tod durch Erschießen.
   Die Dornhalde in Degerloch als Hinrichtungsstätte

16:25 Helmut Doka, Danach die Deportation.
   Waldstraße 4, ein „Judenhaus“ in Degerloch

16:40 Zusammenfassung/Diskussion

17:00 Ende

>> FLYER DOWNLOADEN <<


Ort: Stadtarchiv Stuttgart, Bellingweg 22,
70372 Stuttgart - Bad Cannstatt

Veranstalter: AgS Stuttgart e.V. mit dem Stadtarchiv Stuttgart und dem Stadtpalais Stuttgart

»Den Römern auf der Spur. 
125 Jahre Archäologie in Cannstatt«

Ausstellung im Stadtmuseum Bad Cannstatt vom 26.11.2019 – 20.9.2020

Römer1894, vor 125 Jahren, wurde das römische Kastell Cannstatt auf dem Hallschlag durch Dr. Ernst Kapff (1863–1944) entdeckt. Der Gymnasiallehrer war Mentor des Schriftstellers Hermann Hesse während seiner Schul-zeit am Cannstatter Gymnasium, in seinen reform- pädagogischen Schriften prägte er als erster den Begriff der Ganztagesschule und arbeitete zudem als Übersetzer, Theaterschriftsteller und Archäologe.

Das Stadtmuseum Bad Cannstatt nimmt dieses Jubiläum zum Anlass, der spannenden Geschichte der archäologischen Entdeckung des römischen Cannstatt von 1894 bis zur Gegenwart eine Sonderausstellung zu widmen. Gezielte Grabungen, Rettungsgrabungen und Zufallsfunde lieferten in diesem Zeitraum ein immer umfangreicheres Bild sowohl des Kastells mit seiner Reitereinheit als auch des Vicus, der zivilen Siedlung, mit ihrer Ausdehnung, dem Töpfereibezirk und dem Gräberfeld.

Die Ausstellung wird durch das Landesamt für Denkmalpflege und das Landesmuseum Württemberg mit Funden aus alten und neuen Grabungen unterstützt, die zum Teil erstmals der Öffentlichkeit präsentiert werden. Auch die wechselvolle Geschichte des Areals des römischen Kastells, vom Bau der Dragonerkaserne 1908 bis 1910 bis zur jetzigen Nutzung, wird vorgestellt, ebenso die Entdeckung der mittelalterlichen Altenburg beim Abbruch des Steiggemeindehauses in den letzten Jahren.

 

Ein umfangreiches Begleitprogramm mit Führungen, Vorträgen und besonderen Aktionen ergänzt die Ausstellung.
>> HIER DOWNLOADEN <<
- siehe auch bei "TERMINE"

Ausstellungsdauer: 26.11.2019 – 17.05.2020

Stadtmuseum Bad Cannstatt, Marktstraße 71/1

Öffnungszeiten: Mi 14-16 Uhr, Sa 14-17 Uhr, So 12-18 Uhr


Veranstaltungort

Stadtmuseum Bad-Cannstatt

Marktstraße 71/1 (Klösterle) 70372 Stuttgart-Bad Cannstatt

Tel (0711) 5647 88 während der Öffnungszeiten

Tel (0711) 216 258 00 stadtpalais@stuttgart.de



Die aktuelle Foyerausstellung im Stadtarchiv Stuttgart wurde eröffnet:

BM"Rechnende Bürgermeister. Geld, Macht und Erinnerung im vormodernen Stuttgart"


>> FLYER downloaden <<

Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen Stuttgarts Bürgermeister und deren Rechnungen, die detailreich Aufschluss über Einnahmequellen und Ausgaben der Stadt in der Frühen Neuzeit geben.

Im Bestand "Bürgermeisterrechnungen", der im Mittelpunkt unserer Ausstellung steht, finden sich zahlreiche interessante und kuriose Geschichten wie beispielsweise die über den Torwächter Konrad Kuderer, dessen Torstube im Hauptstätter Tor ausgeraubt wurde. Aus den Unterlagen lässt sich aber auch herauslesen, wie lange im Jahr 1699 ein Meister und ein Geselle an der Reparatur des Brunnens im Sankt-Katharinen-Hospital arbeiteten, welche Materialien sie benötigten und wie hoch ihr jeweiliger Lohn war. Zu sehen ist auch ein wunderbares Porträtbild des Bürgermeisters Wolf Friedrich Lindenspür (1581-1651), der heute noch mit einer nach ihm benannten Straße im Stuttgarter Westen im Stadtraum präsent ist. Bis zum 20. Oktober 2019 besteht in der Ausstellung zudem die Möglichkeit, einmal ein echtes Kerbholz zu sehen und mehr über dessen Bedeutung und Funktion zu erfahren.

Die Ausstellung ist analog zu den Öffnungszeiten des Lesesaals geöffnet und der Eintritt ist frei. An folgenden Tagen ist die Ausstellung zusätzlich geöffnet:

So, 30.06.2019, 11–16 Uhr
Sa, 06.07.2019, 13–18 Uhr
Sa, 20.07.2018, 13–18 Uhr
Sa, 21.09.2019, 13–18 Uhr
So, 13.10.2019, 11–16 Uhr


Führungen mit den Kuratoren finden am Mittwoch, 10.7., 11.9. und 9.10.2019, jeweils um 17.30 Uhr statt.

Gerne nehmen wir unter der Nummer 0711 216-91512 oder der Mailadresse stadtarchiv@stuttgart.de. auch Anfragen nach Gruppenführungen entgegen.

Im Begleitprogramm wird Prof. Dr. Mark Mersiowsky am Mittwoch, den 3.7.2019, um 19 Uhr, einen Vortrag zum frühneuzeitlichen Rechnungswesen halten. Am Mittwoch, den 16. Oktober 2019, um 19 Uhr spricht Dr. Sandra-Kristin Diefenthaler zur frühneuzeitlichen Porträtkunst.
Heimatmuseum Plieningen

»Plieninger „Feierabend-Ziegel“«

ZiegelPlieninger „Feierabend-Ziegel“ Eröffnung am 26.09.2019 um 19 Uhr im Heimatmuseum Plieningen In der „Hoch-Zeit“ der handgefertigten Ziegel ab dem 14. Jh. gab es eine Besonderheit, die sogenannten „Feierabend-Ziegel“. Diese Glücks- oder Sonnenziegel galten als die letzten Ziegel eines Tagwerks, auf deren Rückseite Jahreszahlen, Zeichen und auch Texte kunstvoll hineingeritzt wurden. In der abergläubischen Zeit des 14. bis 17. Jh. ritzten die Ziegler u.a. auch zauberische und religiöse Abwehr- und Heilszeichen sowie christliche Symbole ein. Erst die industriell hergestellten Ziegel verdrängten diese Tradition im Laufe des 19. Jh. vollständig.

 

Die Sonderausstellung ist ein Projekt der Abteilung Ortsgeschichte im Bürgerverein Plieningen. Der Eintritt ist frei.

 

Regulär hat das Heimatmuseum im Mönchhof 7 (Zehntscheuer) samstags von 14 bis 18 Uhr und sonntags von 11 bis 18 Uhr geöffnet.

 

Veranstaltungort

Heimatmuseum Plieningen

Mönchhof 7 (Zehntscheuer) 70599 Stuttgart

Tel (0711) 216 258 00 stadtpalais@stuttgart.de

Am 12.9.2019 um 19 Uhr wird im Museum Hegel-Haus die Ausstellung "Update Hegel 2020" im Rahmen der Zwischennutzung #geistesblitz eröffnet.


Die kleine Schau gibt einen erstes Einblick in das Neugestaltungskonzept des Hegel-Hauses.
HEGEL
https://www.stadtpalais-stuttgart.de/museumsfamilie/museum-hegel-haus/

Ausstellung »Stuttgart – Woher – Wohin?« von H. Ostertag – geschlossen - Virtueller Rundgang ist online

Heiko Stachel, Architektur-Fotograf und Dozent an der Universität Stuttgart, hat es sich zur Aufgabe gemacht, Orte, die bald der Vergangenheit angehören werden, fotografisch zu dokumentieren. So fotografiert er Gebäude, die bald abgerissen oder saniert werden, wie das Bad Berg, den IBM Eiermann-Campus und das ehemalige Kinderkrankenhaus »Olgäle«.

Blick in den Ausstellungsraum mit dem Stadtmodell.
Foto: Stadtpalais

Auch die Stadtausstellung »Stuttgart – Woher – Wohin?« des Architekten und Architektur-Professors Roland Ostertag hat Stachel mit seinen Bildern konserviert. Sie zeigt in Ostertags ehemaligen Büroräumen am Gähkopf topografische, klimatologische und geschichtliche Aspekte Stuttgarts, ein großes Stadtmodell, aktuelle und historische Pläne sowie Entwürfe Ostertags.
Virtuellen Rundgang starten




Christiane Sutter neue Leiterin der Museumsfamilie Stuttgart
beim Stadtpalais


www.stuttgart.de - 21.3.2019 -
Dr. Christiane Sutter ist die neue Leiterin der Museumsfamilie Stuttgart. Die 39-Jährige hat zum 1. März die Aufgaben von Dr. Manfred Schmid übernommen, der sich in den Ruhestand verabschiedet hat. Sutter plant für die so vielfältigen Häuser einen Mix aus Altbewährtem, frischem Spirit und neuen Wegen.

Zur Museumsfamilie gehören die Spezial- und Stadtteilmuseen der Landeshauptstadt: Das Museum Hegel-Haus, das Stadtmuseum Bad Cannstatt, das Städtische Lapidarium sowie die Heimatmuseen Möhringen und Plieningen. Mit ihren Sammlungen und Ausstellungen zur Geschichte und Entwicklung der Stadt ergänzen sie das StadtPalais - Museum für Stuttgart.

Christiane Sutter neue Leiterin der Museumsfamilie Stuttgart
Dr. Christiane Sutter möchte bisher noch unbeachtete, spannende Kapitel der Stadtgeschichte recherchieren und sie für Besucherinnen und Besucher erlebbar machen. Foto: privat
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Am 1. März hat Dr. Christiane Sutter die Leitung der Museumsfamilie übernommen und ist damit für den Betrieb der einzelnen Häuser verantwortlich. "Ich bin begeistert von dem ganz besonderen Charme, den vielfältigen Schätzen und spannenden Überraschungen, die jede einzelne Einrichtung der Museumsfamilie zu bieten hat."


Die promovierte Kunsthistorikerin sammelte nach ihrem Studium an der Universität Karlsruhe unter anderem im Historischen Museum der Pfalz in Speyer und dem Oberhausmuseum in Passau umfangreiche Erfahrungen mit stadtgeschichtlichen Themen und Ausstellungen. Zuletzt war die 39-Jährige am Technoseum, dem Landesmuseum für Technik und Arbeit in Mannheim, als Koordinatorin der ehrenamtlichen Mitarbeiter beschäftigt.

Als neue Leiterin der Museumsfamilie in Stuttgart folgt sie Manfred Schmid, der Ende 2018 in den Ruhestand gegangen ist. Neben der Leitung, Organisation und Koordination der einzelnen Standorte der Museumsfamilie wird sich Sutter auch um neue Projekte, Ausstellungen und Veranstaltungen kümmern. "Ich freue mich sehr darauf, mit der Museumsfamilie und ihrer großen Vielfalt an Themen zum einen das Altbewährte weiterzuführen, aber auch neue Wege zu beschreiten."

Sutter möchte bisher noch unbeachtete, spannende Kapitel der Stadtgeschichte recherchieren und sie für Besucherinnen und Besucher erlebbar machen.

Vor allem die thematische Bandbreite der Museumsfamilie hat es der Kunsthistorikerin und Kulturwissenschaftlerin angetan. "Wir haben mit dem Museum Hegel-Haus eine einmalige Erinnerungsstätte am Geburtsort Hegels, die sich mit Philosophie und Literatur beschäftigt. Und mit dem Lapidarium eine grüne Oase voller Kunstwerke und Skulpturen inmitten der Stadt. Dazu kommen die Heimatmusseen Möhringen und Plieningen sowie das Stadtmuseum Bad Cannstatt. Diese Häuser beleuchten ihre Stadtteilgeschichte sehr ansprechend."

Im Stadtmuseum Bad Cannstatt möchte Sutter erst einmal der Dauerausstellung besondere Aufmerksamkeit schenken. Die neu gestaltete und preisgekrönte Schau "Panorama Cannstatt", die im Obergeschoss zu einer spannenden Spurensuche durch die Cannstatter Geschichte anregt, soll verstärkt in den Fokus der Besucher gerückt werden. (Quelle: stadtpalais-stuttgart.de)

Schlienz-Nachlass jetzt online recherchierbar

 

SchlienzDie Zusammenarbeit von MUSE-O mit dem Stadtarchiv Stuttgart bei den überlieferten Bildern der Gablenberger Fotografen Schlienz sen. und jr. hat nun ihren erfolgreichen Abschluss gefunden.

Ab 1909 arbeitete in Gablenberg der Fotograf Adolf Schlienz. Ab 1914 hatte er sein Atelier in der Gablenberger Hauptstr. 67. Im Jahre 1933 übergab Schlienz das Geschäft an seinen Sohn Hans, der es bis 1984 betrieb. In diesen vielen Jahren fotografierten die beiden viele Familienfeiern von der Taufe bis zum Begräbnis, dokumentierten örtliche Vereins­feste und hielten Ansichten von Gablenberg mit der Kamera fest.
Nach Schließung des Betriebs 1984 wurde der fotografische Nachlass zerstreut. Ein beträchtlicher Teil davon kam 2016 ins MUSE-O, der Verein vermittelte den Bestand ans Stadtarchiv. Dort wurden die rund 2500 Bilder digitalisiert, und MUSE-O zeigte wichtige Teile davon 2017 in seiner Ausstellung „Dorfphotographen“.
Inzwischen ist die Aufarbeitung im Stadtarchiv komplett abgeschlossen. Die Bilder und Unterlagen bilden dort den Bestand „1101 Fotoatelier Schlienz Gablenberg“.

Über die Seite des Stadtarchivs www.stuttgart.de/stadtarchiv sind sie jetzt jederzeit recherchierbar. Wer Interesse an den Bildern hat, kann sie sich im Stadtarchiv in Bad Cannstatt zu den normalen Öffnungszeiten vorlegen lassen. Auch Abzüge sind möglich.

Aktuelle Informationen stets unter: www.muse-o.de

MUSE-O wird institutionell gefördert vom Kulturamt der Landeshauptstadt Stuttgart

Foto: Ein fröhliches Kind vor dem Atelier Schlienz in Gablenberg

Landesschau Mobil in Stuttgart-Ost unterwegs

Info des SWR-Fernsehen Baden-Württemberg

swr mediathek.de

Fritz-Elsas-Projekt

 

Es gibt eine Fritz-Elsas-Strasse in Stuttgart und eine Fritz-Elsas-Strasse in Berlin. Viele wissen mit diesem Namen nichts anzufangen

Wer war Fritz Elsas ?
1890 in Bad Cannstatt geboren, 1945 im KZ-Sachsenhausen erschossen.
Bereits mit 25 Jahren leitete er im ersten Weltkrieg die Lebensmittelversorgung der Großstadt Stuttgart. Mit 36 Jahren wird er Vizepräsident des deutschen Städtetages,
vier Jahre später Erster Bürgermeister von Berlin. 1933: Hitlers Machtantritt. Wegen seiner jüdischen Abstammung wird Elsas entlassen; er engagiert sich im Widerstand.

Nach dem gescheiterten Attentat vom 20.Juli 1944 wird er verhaftet, gefoltert und Anfang 1945  erschossen.

Das Fritz-Elsas-Projekt
Mit einer filmischen Dokumentation wollen wir an diesen großen Sohn der Stadt Stuttgart erinnern. Diese soll auf vielen Kanälen verbreitet werden: im Internet, in der Bildungsarbeit, an Schulen; schön wäre eine Ausstrahlung im Fernsehen.
Bei der Finanzierung unseres Projekts haben wir auch an die Unterstützung durch Viele gedacht. Mit einer Crowdfunding-Kampagne soll zumindest ein Sockelbetrag zusammenkommen. Crowdfunding heißt nicht Klingelbeutel: als Gegengabe stehen attraktive Prämien zur Wahl. Dieses noch neue Modell für Geschichtsarbeit könnte durchaus Schule machen. Daneben hoffen wir auch private und öffentliche Förderer für unser Vorhaben gewinnen zu können. Eine Kombination aus neuen und traditionellen Quellen also.

Die Autoren
Die Idee hatte Volker Lang bereits 2003.  Der Grafikdesigner hat zahlreiche Filme für Museen und Firmen realisiert. Bekannt ist er auch durch die schwäbischen Comic-Figuren "Äffle und Pferdle", die er im Team seines Bruders mitgestaltet  hat.

Seit 2016 arbeitet auch Wilhelm Reschl, Filmemacher und Historiker, an der Fritz-Elsas-Dokumentation mit. Er ist Autor vieler zeithistorischer Produktionen für ARD, Arte und die dritten Programme. Zehn Jahre lang leitete er das "Haus des Dokumentarfilms" in Stuttgart.

Weitere Informationen:
www.fritz-elsas.de
facebook Fritz-Elsas-Projekt
bw-crowd: Fritz-Elsas-Projekt

Heimatforscher gesucht



Pressemitteilung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst


Von Architektur bis Volkstanz. Baden-Württemberg ist zukunftsorientiert und gleichzeitig voller Traditionen. Mit dem Landespreis für Heimatforschung zeichnet die Landesregierung ehrenamtlichen Heimatforscherinnen und -forscher aus. Jetzt hat
die Bewerbungsphase für den Landespreis 2019 begonnen.

Heimatforscherinnen und -forscher gesucht! Die Landesregierung möchte auch im kommenden Jahr wieder besondere Leistungen in der Erforschung der lokalen Geschichte und der Traditionen in Baden-Württemberg auszeichnen.

Hierzu schreibt das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst den Landespreis für Heimatforschung aus. Bewerbungen können bis 30. April 2019 erfolgen. Für den Schülerpreis endet die Bewerbungsfrist kurz vor den Pfingstferien am 31. Mai 2019. Die Preisverleihung findet im Rahmen der Heimattage 2019 in Winnenden statt.

„Baden-Württemberg ist ein zukunftsorientiertes und gleichzeitig ein traditionsreiches Land. Beides gehört zusammen, denn Zukunft braucht Herkunft. Aus diesem Grund möchten wir unsere ehrenamtlichen Heimatforscherinnen und -forscher im Land für ihr Engagement würdigen. Die Geschichte unseres Landes zu erforschen, macht den Begriff Heimat konkret und füllt ihn mit Leben, sodass Geschichte präsent bleibt“, sagte Petra Olschowski, Staatssekretärin für Wissenschaft, Forschung und Kunst.

Mit dem Landespreis werden in sich geschlossene Einzelwerke ausgezeichnet, die auf einer eigenen Forschungsleistung beruhen. Die eingereichten Arbeiten sollen folgende Themenbereiche mit Bezug zu Baden-Württemberg behandeln:


  • Orts-, Regional- und Landesgeschichte auch im Hinblick auf ein zusammen-
        wachsendes Europa
  • Neue Heimat in Baden-Württemberg
  • Heimatmuseen, Heimatforschung
  • Natur und Naturschutz, Landschaftsschutz, Umweltschutz
  • Entwicklung und Geschichte von Technik- und Industrie
  • Denkmalschutz, Dorferneuerung, Stadterneuerung
  • Kunst und Architektur
  • Dialektforschung, Literatur, Brauchtum
  • Volksmusik, Volkstanz, Tracht
  • Bevölkerung und Minderheiten
  • Bürgerengagement, Bürgerbeteiligung.

Der Landespreis für Heimatforschung

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst lobt in Zusammenarbeit mit dem Landesausschuss Heimatpflege Baden-Württemberg den Landespreis für Heimatforschung aus. Das Ziel: Die Leistungen ehrenamtlich tätiger Heimatforscher zu würdigen und ihnen die verdiente öffentliche Anerkennung zukommen zu lassen.

Die Verleihung des Preises findet am 21. November 2019 in Winnenden im Rahmen der Heimattage Baden-Württemberg statt.

Der Landespreis besteht aus einem 1. Preis zu 5.000 Euro, zwei 2. Preisen zu je 1.500 Euro, einem Jugendförderpreis und einem Schülerpreis mit je 1.500 Euro.

Über die Vergabe entscheidet eine ehrenamtliche Jury. Die Bewerbungsunterlagen können in der Geschäftsstelle im Ministerium angefordert werden und stehen online zur Verfügung.

Weitere Informationen - http://www.landespreis-fuer-heimatforschung.de



Vertrauensfragen
Der Anfang der Demokratie im Südwesten 1918-1924

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WeimarDas Haus der Geschichte Baden-Württemberg zeigt vom
 30. September 2018 bis zum 11. August 2019 als Große Landesausstellung zu welch großen Umwälzungen es vor hundert Jahren kam.

Politik benötigt Vertrauen - früher wie heute. 1918 war nach der Niederlage im Ersten Weltkrieg das Vertrauen in die alte soziale und politische Ordnung zerstört. Die Ausstellung wird zeigen, wie nach dem Ende des Kaiserreichs aus der Revolution die erste Demokratie in Baden und Württemberg entstand, die um das Vertrauen der Bürger und Bürgerinnen warb.

Die Schau beleuchtet, wie das Vertrauen in politische Institutionen, in den Sozialstaat, in die neue wirtschaftliche und gesellschaftliche Ordnung entstand und schwand, wer Misstrauen säte, wer Vertrauen fasste und wer enttäuscht wurde. Ausstellungsflyer zum Download


 

Neues Buch: "Um 1600" - Das neue Lusthaus in Stuttgart und sein architekturgeschichtlicher Kontext
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Simon Paulus, Klaus Jan Philipp (Hrsg.), Berlin 2017

Das zwischen 1584 und 1593 errichtete „Neue Lusthaus“ in Stuttgart galt als herausragender Repräsentant der Architektur seiner Zeit. Durch den späteren Umbau zum Hoftheater stark in seiner ursprünglichen Erscheinung entstellt, wurde das Bauwerk in seinen letzten Resten 1902 abgetragen. Als einer der frühesten neuzeitlichen Vertreter einer höfischen Fest- und Unterhaltungskultur nördlich der Alpen und als Meisterwerk der Bau- und Zimmermannskunst geriet es erst in jüngerer Zeit wieder in den Fokus des öffentlichen und wissenschaftlichen Interesses. 

Die in diesem Band versammelten Beiträge setzen sich mit dem architektur- und kulturgeschichtlichen Kontext dieses Bauwerks auseinander. Dabei werden besonders Voraussetzungen und Hintergründe beleuchtet, welche die Eigenheiten und Merkmale der Baukunst in den letzten drei Jahrzehnten vor dem Ausbruch des 30jährigen Krieges im deutschen Sprachraum mit ihren unterschiedlichsten regionalen Ausprägungen maßgeblich bestimmt haben. Die zwischen Gotik und Renaissance oszillierende Architektur „um 1600“ provoziert in ihrer Uneindeutigkeit und multiplen Lesbarkeit Fragen, denen sich renommierte Fachleute widmen.

Bd. 35, 2018, 176 S., 24.90 EUR, br., ISBN 978-3-643-13975-7



LEO-BW - Themenmodul – Von der Monarchie zur Republik

Beiträge und eine Auswahl historisch bedeutsamer Dokumente zur deutschen und baden-württembergischen Demokratiegeschichte zwischen 1918-1923. Mit Themennavigation, übergreifender Suche / recherchieren Sie nach einzelnen Personen oder Orten.

www.leo-bw.de/web/guest/themenmodul/von-der-monarchie-zur-republik

Links zum Thema Novemberrevolution 1918


"1918 - 2018"

Plakat 1918
Veranstaltungen in Stuttgart
von So 30.9.2018 bis 27.11.2018

AUF DER SUCHE NACH EINER KULTUR DES FRIEDENS -
100  JAHRE NACH DEM ENDE DES
ERSTEN WELTKRIEGS


Gemeinsame Website:

www.1918-2018-stuttgart.de


>> PROGRAMM-FLYER <<



Stadtarchiv Stuttgart / Haus des Dokumentarfilms


"Heimatbilder.Stuttgart" - Premiere des neuen
Stuttgart-Films


Heimatbilder

Ein privater Blick der StuttgarterInnen aus 100 Jahren steht ganz im Fokus des neuen Stuttgart-Films, der im Stadtarchiv Premiere feiert. Bei der 45-minütigen Zeitreise durch das 20. Jahrhundert wurden erstmals Filmchroniken des Stadtarchivs ausgewertet. In einzigartigen Aufnahmen zeigt sich, wie sich Stuttgart immer wieder wandelte und neu erfand.

Termin: 25. Oktober 2018, 19 Uhr Stadtarchiv, Bellingweg 21
Anmeldung: bis 15. Oktober 2018 unter stadtarchiv@stuttgart.de

http://www.stuttgart.de/stadtarchiv/


Zu erwerben ist die DVD am Premierenabend sowie anschließend im Buchhandel
und direkt im Internet unter www.filmreise.info

Weitere Informationen

Trailer zur DVD »Heimatbilder Stuttgart«


Am 06.09.2018 veröffentlicht
Der neue Stuttgart-Film aus dem Haus des Dokumentarfilms erscheint im Herbst 2018 unter dem Titel »Heimatbilder Stuttgart«. Autorin Anita Bindner hat einzigartige Aufnahmen aus mehr als 100 Jahren zusammengestellt und erzählt die Geschichte Stuttgarts als eine Stadt im steten Wandel.


Programm 13. Tag der Stadtgeschichte


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Samstag, 24.11.2018  13:30 – 17:00 Uhr
StadtPalais - Museum für Stuttgart, Konrad-Adenauer-Str. 2, 70173 Stuttgart

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13:30  Begrüßung: Dr. Wolfgang Müller, Vorsitzender AgS Stuttgart
13:35  Grußwort: Bürgermeister für Allg. Verwaltung, Kultur und Recht,
          Dr. Fabian Mayer
13:45  Bericht aus dem StadtPalais: Dr. Torben Giese
13:55  Bericht aus dem Stadtarchiv: Prof.  Dr. Roland Müller
14:05  Rückblick auf 18 Jahre IGS und ARGE: Dr. Wolfgang Müller
14:15  Ziele und erste Projekte der AgS Stuttgart e.V.: Helmut Doka
14:25  Professor Dr. Wolfram Pyta: Wie Kaiser Wilhelm König Wilhelm um           den Thron brachte – zur Dynamik der deutschen Revolution im
          November 1918
15:00  Pause mit Gebäck und Getränken
15:30  Dr. Günter Riederer: Zwischen politischem Kampf, Umdeutung
          und verblassender Erinnerung: Der 9. November 1918 in der
          Erinnerungsgeschichte Stuttgarts
16:00  Matthias Busch: Die Revolution in Cannstatt
16:10  Jürgen Kaiser: Die Revolution in Feuerbach und bei Bosch
16:20  Helmut Doka: Degerloch: Rote Fahne im Luftkurort
16:30  Klaus Schweizer: Stuttgarter Notgeld 1918
16:40  Klaus-Ulrich Blumenstock: Die Novemberrevolution in Untertürkheim
16:50  Ulrich Gohl: Warum vergessen wurde, in Stuttgart die Republik           auszurufen
13 TdS17:00 Schlusswort: Ulrich Gohl

Anschließend Gespräche im Gastrobereich „Foyer”


Flyer - Programm zum Downloaden



Plakat DIN A3 zum Downloaden

 

 

Alle Tage der Stadtgeschichte in Stuttgart

 

Arbeitsgemeinschaft Stadtgeschichte Stuttgart e.V.

  • Webmaster - Klaus Enslin
  • Mitgliedsverwaltung - Ruth Maier
  • Kontaktaufnahme Email: info@ags-s.de

>> Kontaktformular <<

 

>> AgS Stuttgart - FLYER <<

 

>> Mitglied werden <<

Webseiten: www.ags-s.de | www.stuttgart-stadtgeschichte.de

Datenschutz

18.6.2018 - Pressemitteilung des Vereins
„Arbeitsgemeinschaft Stadtgeschichte Stuttgart  (AgS Stuttgart)“

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Aufbruch für Stadtgeschichte –
Vereinsgründung im StadtPalais

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Die Initiativgruppe Stadtgeschichte und ihre Arbeitsgemeinschaft Netzwerk Stuttgarter Stadtbezirke haben am 12. Juni 2018 im StadtPalais – Museum für Stuttgart den Verein „Arbeitsgemeinschaft Stadtgeschichte Stuttgart
(AgS Stuttgart)“
gegründet.


„Vom Traum zum Raum!“


Die vor 18 Jahren durch den Sprecher der Initiativgruppe  Stadtgeschichte Dr. Wolfgang Müller formulierte Vision ist nun Wirklichkeit geworden: Stuttgart hat ein Stadtmuseum an prominentem und historischem Ort: StadtPalais – Museum für Stuttgart.

 

Aber wie soll es jetzt weitergehen? So lautete die Frage, die sich die in der IG Stadtgeschichte Aktiven stellten. Es bestand Einigkeit, dass es Zeit ist, die weitere Arbeit zu den vielfältigen Themenfeldern der Stadtgeschichte Stuttgarts auf eine neue stabile Grundlage zu stellen und perspektivisch auch einen Generationswechsel einzuleiten. Dauerhaft und mit neuen Akzenten soll die stadtgeschichtliche Forschung ausgeweitet und in der öffentlichen Wahrnehmung aufgewertet werden – bei Fortführung von Bewährtem.

 

Dazu zählt der Tag der Stadtgeschichte, der sich seit 2006 in der Verantwortung von Helmut Doka jährlich einer speziellen Thematik widmet. Viele Stadtbezirke haben sich daran Jahr für Jahr mit spannenden ortsbezogenen Beiträgen beteiligt. Am Samstag 24.11.2018 wird dieser Tag erstmals zu einem aktuellen historischen Anlass im StadtPalais – Museum für Stuttgart stattfinden.

 

Angestrebt ist eine biennalische Durchführung im jährlichen Wechsel von Stadtarchiv und StadtPalais – Museum für Stuttgart als Veranstaltungsorte.

In enger Partnerschaft mit Stadtarchiv und „Museum für Stuttgart“ will der neue Verein auch unüberhörbar im politischen Raum und in den Medien aktiv werden.

Stadtgeschichte muss ein Thema für den Ausschuss für Kultur und Medien des Gemeinderats werden.

 

Die Vernetzung und Unterstützung der in Sachen Stadtgeschichte aktiven Gruppen, Vereine und Museen auf der Ebene der Stadtbezirke wie in der Gesamtstadt, die Förderung der kleineren ortsgeschichtlichen Institutionen wie die Verbesserung ihrer öffentlichen Wahrnehmung, die konstruktiv - kritische Begleitung des „Museum für Stuttgart“, die Formulierung von Anliegen und stadtgeschichtlichen Themen, die Anregung von Ausstellungen – all das sind Ziele für die Arbeit des neuen Vereins.

Dieser gründete sich am 12. Juni 2018 im StadtPalais mit 29 Gründungsmitgliedern, darunter neun Vereinen als juristische Personen. Die Annahme der Satzung wie die Wahl der Vorstandsmitglieder erfolgten einstimmig. Dr. Wolfgang Müller wurde zum Vorsitzenden, Helmut Doka und Ulrich Gohl zu seinen Stellvertretern, Ruth Maier zur Schatzmeisterin und Klaus Enslin zum Schriftführer gewählt.

 

Die Vereinsmitgliedschaft steht Einzelpersonen wie juristischen Personen offen.

Als Jahresbeiträge wurden für Schüler, Auszubildende 10 €, für Einzelpersonen 30 €, für Paare 50 €, für Vereine 80 € und für Unternehmen 200 € festgelegt.

 

Interessierte wenden sich bitte an info@ags-s.de oder schauen auf die Homepage des Vereins unter www.ags-s.de.

 

Stuttgart, 15. Juni 2018

 

„Arbeitsgemeinschaft Stadtgeschichte Stuttgart (AgS Stuttgart)“  

Dr. Wolfgang Müller, Helmut Doka, Ulrich Gohl


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