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AKTUELLES in STUTTGART
AKTUELLES bei der AgS Stuttgart e.V.


AgS-Arbeitssitzung am Sa 25.1.2020

14 Uhr: Führung durch die Ausstellung "Den Römern auf der Spur" im Stadt-museum Bad Cannstatt, Marktstraße 71/1
15-17 Uhr: Arbeitssitzung im Evange-lischen Verein, Brunnenstr.57

Vorstandssitzung

AgS Stuttgart am Do 19.12.2019
um 18 Uhr im MUSE-O in Gablenberg

»Den Römern auf der Spur. 
125 Jahre Archäologie in Cannstatt«

Ausstellung im Stadtmuseum Bad Cannstatt vom 26.11.2019 – 17.05.2020

Römer1894, vor 125 Jahren, wurde das römische Kastell Cannstatt auf dem Hallschlag durch Dr. Ernst Kapff (1863–1944) entdeckt. Der Gymnasiallehrer war Mentor des Schriftstellers Hermann Hesse während seiner Schul-zeit am Cannstatter Gymnasium, in seinen reform- pädagogischen Schriften prägte er als erster den Begriff der Ganztagesschule und arbeitete zudem als Übersetzer, Theaterschriftsteller und Archäologe.

Das Stadtmuseum Bad Cannstatt nimmt dieses Jubiläum zum Anlass, der spannenden Geschichte der archäologischen Entdeckung des römischen Cannstatt von 1894 bis zur Gegenwart eine Sonderausstellung zu widmen. Gezielte Grabungen, Rettungsgrabungen und Zufallsfunde lieferten in diesem Zeitraum ein immer umfangreicheres Bild sowohl des Kastells mit seiner Reitereinheit als auch des Vicus, der zivilen Siedlung, mit ihrer Ausdehnung, dem Töpfereibezirk und dem Gräberfeld.

Die Ausstellung wird durch das Landesamt für Denkmalpflege und das Landesmuseum Württemberg mit Funden aus alten und neuen Grabungen unterstützt, die zum Teil erstmals der Öffentlichkeit präsentiert werden. Auch die wechselvolle Geschichte des Areals des römischen Kastells, vom Bau der Dragonerkaserne 1908 bis 1910 bis zur jetzigen Nutzung, wird vorgestellt, ebenso die Entdeckung der mittelalterlichen Altenburg beim Abbruch des Steiggemeindehauses in den letzten Jahren.

 

Ein umfangreiches Begleitprogramm mit Führungen, Vorträgen und besonderen Aktionen ergänzt die Ausstellung.
>> HIER DOWNLOADEN <<
- siehe auch bei "TERMINE"

Ausstellungsdauer: 26.11.2019 – 17.05.2020

Stadtmuseum Bad Cannstatt, Marktstraße 71/1

Öffnungszeiten: Mi 14-16 Uhr, Sa 14-17 Uhr, So 12-18 Uhr


Veranstaltungort

Stadtmuseum Bad-Cannstatt

Marktstraße 71/1 (Klösterle) 70372 Stuttgart-Bad Cannstatt

Tel (0711) 5647 88 während der Öffnungszeiten

Tel (0711) 216 258 00 stadtpalais@stuttgart.de


14. Tag der Stadtgeschichte am Sa 16.11.2019 im Stadtarchiv Stuttgart

Thema: „Orte des NS in Stuttgart – Beispiele aus den Stadtbezirken“

 PROGRAMM Sa 16.11.2019 

13.30 Begrüßung und Kurzbericht zur AgS Dr. Wolfgang Müller Vors. AgS Stuttgart

13:40 Grußwort des Kulturamtsleiters Marc Gegenfurtner

13:50 Bericht aus dem Stadtarchiv Prof. Dr. Roland Müller
14:00 Bericht aus dem StadtPalais Dr. Torben Giese

14:10 Dr. Gudrun Silberzahn-Jandt, Eine Topographie des Nationalsozialismus-    Ideen und Thesen einer lokalgeschichtlichen Historiographie
14 TDS14:40 Pause

15:10 Martin Dolde, Vom Totengedenken zur Helden-
   verehrung.Das „Anlägle“ vor der Michaelskirche in    Wangen

15:25 Ulrich Gohl, Aufmarschplatz statt altem Dorfkern.
   Der Schmalzmarkt in Gablenberg

15:40 Jürgen Kaiser, Wie man eine Stadt gegen ihren    Willen eingemeindet.Die Eingemeindung Feuerbachs    durch die Nazis 1933

15:55 Inken Gaukel: NS-Projekte für Stuttgart. Geplantes    und Gebautes

16:10 Dr. Bertram Maurer, Tod durch Erschießen.
   Die Dornhalde in Degerloch als Hinrichtungsstätte

16:25 Helmut Doka, Danach die Deportation.
   Waldstraße 4, ein „Judenhaus“ in Degerloch

16:40 Zusammenfassung/Diskussion

17:00 Ende

>> FLYER DOWNLOADEN <<


Ort: Stadtarchiv Stuttgart, Bellingweg 22,
70372 Stuttgart - Bad Cannstatt

Veranstalter: AgS Stuttgart e.V. mit dem Stadtarchiv Stuttgart und dem Stadtpalais Stuttgart

ZiegelHeimatmuseum Plieningen

»Plieninger „Feierabend-Ziegel“«

Plieninger „Feierabend-Ziegel“ Eröffnung am 26.09.2019 um 19 Uhr im Heimatmuseum Plieningen In der „Hoch-Zeit“ der handgefertigten Ziegel ab dem 14. Jh. gab es eine Besonderheit, die sogenannten „Feierabend-Ziegel“. Diese Glücks- oder Sonnenziegel galten als die letzten Ziegel eines Tagwerks, auf deren Rückseite Jahreszahlen, Zeichen und auch Texte kunstvoll hineingeritzt wurden. In der abergläubischen Zeit des 14. bis 17. Jh. ritzten die Ziegler u.a. auch zauberische und religiöse Abwehr- und Heilszeichen sowie christliche Symbole ein. Erst die industriell hergestellten Ziegel verdrängten diese Tradition im Laufe des 19. Jh. vollständig.

 

 

Die Sonderausstellung ist ein Projekt der Abteilung Ortsgeschichte im Bürgerverein Plieningen. Der Eintritt ist frei.

 

Regulär hat das Heimatmuseum im Mönchhof 7 (Zehntscheuer) samstags von 14 bis 18 Uhr und sonntags von 11 bis 18 Uhr geöffnet.

 

Veranstaltungort

Heimatmuseum Plieningen

Mönchhof 7 (Zehntscheuer) 70599 Stuttgart

Tel (0711) 216 258 00 stadtpalais@stuttgart.de


Die aktuelle Foyerausstellung im Stadtarchiv Stuttgart wurde eröffnet:

BM"Rechnende Bürgermeister. Geld, Macht und Erinnerung im vormodernen Stuttgart"


>> FLYER downloaden <<

Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen Stuttgarts Bürgermeister und deren Rechnungen, die detailreich Aufschluss über Einnahmequellen und Ausgaben der Stadt in der Frühen Neuzeit geben.

Im Bestand "Bürgermeisterrechnungen", der im Mittelpunkt unserer Ausstellung steht, finden sich zahlreiche interessante und kuriose Geschichten wie beispielsweise die über den Torwächter Konrad Kuderer, dessen Torstube im Hauptstätter Tor ausgeraubt wurde. Aus den Unterlagen lässt sich aber auch herauslesen, wie lange im Jahr 1699 ein Meister und ein Geselle an der Reparatur des Brunnens im Sankt-Katharinen-Hospital arbeiteten, welche Materialien sie benötigten und wie hoch ihr jeweiliger Lohn war. Zu sehen ist auch ein wunderbares Porträtbild des Bürgermeisters Wolf Friedrich Lindenspür (1581-1651), der heute noch mit einer nach ihm benannten Straße im Stuttgarter Westen im Stadtraum präsent ist. Bis zum 20. Oktober 2019 besteht in der Ausstellung zudem die Möglichkeit, einmal ein echtes Kerbholz zu sehen und mehr über dessen Bedeutung und Funktion zu erfahren.

Die Ausstellung ist analog zu den Öffnungszeiten des Lesesaals geöffnet und der Eintritt ist frei. An folgenden Tagen ist die Ausstellung zusätzlich geöffnet:

So, 30.06.2019, 11–16 Uhr
Sa, 06.07.2019, 13–18 Uhr
Sa, 20.07.2018, 13–18 Uhr
Sa, 21.09.2019, 13–18 Uhr
So, 13.10.2019, 11–16 Uhr


Führungen mit den Kuratoren finden am Mittwoch, 10.7., 11.9. und 9.10.2019, jeweils um 17.30 Uhr statt.

Gerne nehmen wir unter der Nummer 0711 216-91512 oder der Mailadresse stadtarchiv@stuttgart.de. auch Anfragen nach Gruppenführungen entgegen.

Im Begleitprogramm wird Prof. Dr. Mark Mersiowsky am Mittwoch, den 3.7.2019, um 19 Uhr, einen Vortrag zum frühneuzeitlichen Rechnungswesen halten. Am Mittwoch, den 16. Oktober 2019, um 19 Uhr spricht Dr. Sandra-Kristin Diefenthaler zur frühneuzeitlichen Porträtkunst.

Am 12.9.2019 um 19 Uhr wird im Museum Hegel-Haus die Ausstellung "Update Hegel 2020" im Rahmen der Zwischennutzung #geistesblitz eröffnet.


Die kleine Schau gibt einen erstes Einblick in das Neugestaltungskonzept des Hegel-Hauses.
HEGEL
http://www.stadtpalais-stuttgart.de/hegel-haus

Ausstellung »Stuttgart – Woher – Wohin?« von H. Ostertag – geschlossen - Virtueller Rundgang ist online

Heiko Stachel, Architektur-Fotograf und Dozent an der Universität Stuttgart, hat es sich zur Aufgabe gemacht, Orte, die bald der Vergangenheit angehören werden, fotografisch zu dokumentieren. So fotografiert er Gebäude, die bald abgerissen oder saniert werden, wie das Bad Berg, den IBM Eiermann-Campus und das ehemalige Kinderkrankenhaus »Olgäle«.

Blick in den Ausstellungsraum mit dem Stadtmodell.
Foto: Stadtpalais

Auch die Stadtausstellung »Stuttgart – Woher – Wohin?« des Architekten und Architektur-Professors Roland Ostertag hat Stachel mit seinen Bildern konserviert. Sie zeigt in Ostertags ehemaligen Büroräumen am Gähkopf topografische, klimatologische und geschichtliche Aspekte Stuttgarts, ein großes Stadtmodell, aktuelle und historische Pläne sowie Entwürfe Ostertags.
Virtuellen Rundgang starten
http://www.stadtpalais-stuttgart.de/2114.html
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Ehemalige Ausstellung: Stuttgart woher-wohin


Christiane Sutter neue Leiterin der Museumsfamilie Stuttgart
beim Stadtpalais


www.stuttgart.de - 21.3.2019 -
Dr. Christiane Sutter ist die neue Leiterin der Museumsfamilie Stuttgart. Die 39-Jährige hat zum 1. März die Aufgaben von Dr. Manfred Schmid übernommen, der sich in den Ruhestand verabschiedet hat. Sutter plant für die so vielfältigen Häuser einen Mix aus Altbewährtem, frischem Spirit und neuen Wegen.

Zur Museumsfamilie gehören die Spezial- und Stadtteilmuseen der Landeshauptstadt: Das Museum Hegel-Haus, das Stadtmuseum Bad Cannstatt, das Städtische Lapidarium sowie die Heimatmuseen Möhringen und Plieningen. Mit ihren Sammlungen und Ausstellungen zur Geschichte und Entwicklung der Stadt ergänzen sie das StadtPalais - Museum für Stuttgart.

Christiane Sutter neue Leiterin der Museumsfamilie Stuttgart
Dr. Christiane Sutter möchte bisher noch unbeachtete, spannende Kapitel der Stadtgeschichte recherchieren und sie für Besucherinnen und Besucher erlebbar machen. Foto: privat
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Am 1. März hat Dr. Christiane Sutter die Leitung der Museumsfamilie übernommen und ist damit für den Betrieb der einzelnen Häuser verantwortlich. "Ich bin begeistert von dem ganz besonderen Charme, den vielfältigen Schätzen und spannenden Überraschungen, die jede einzelne Einrichtung der Museumsfamilie zu bieten hat."


Die promovierte Kunsthistorikerin sammelte nach ihrem Studium an der Universität Karlsruhe unter anderem im Historischen Museum der Pfalz in Speyer und dem Oberhausmuseum in Passau umfangreiche Erfahrungen mit stadtgeschichtlichen Themen und Ausstellungen. Zuletzt war die 39-Jährige am Technoseum, dem Landesmuseum für Technik und Arbeit in Mannheim, als Koordinatorin der ehrenamtlichen Mitarbeiter beschäftigt.

Als neue Leiterin der Museumsfamilie in Stuttgart folgt sie Manfred Schmid, der Ende 2018 in den Ruhestand gegangen ist. Neben der Leitung, Organisation und Koordination der einzelnen Standorte der Museumsfamilie wird sich Sutter auch um neue Projekte, Ausstellungen und Veranstaltungen kümmern. "Ich freue mich sehr darauf, mit der Museumsfamilie und ihrer großen Vielfalt an Themen zum einen das Altbewährte weiterzuführen, aber auch neue Wege zu beschreiten."

Sutter möchte bisher noch unbeachtete, spannende Kapitel der Stadtgeschichte recherchieren und sie für Besucherinnen und Besucher erlebbar machen.

Vor allem die thematische Bandbreite der Museumsfamilie hat es der Kunsthistorikerin und Kulturwissenschaftlerin angetan. "Wir haben mit dem Museum Hegel-Haus eine einmalige Erinnerungsstätte am Geburtsort Hegels, die sich mit Philosophie und Literatur beschäftigt. Und mit dem Lapidarium eine grüne Oase voller Kunstwerke und Skulpturen inmitten der Stadt. Dazu kommen die Heimatmusseen Möhringen und Plieningen sowie das Stadtmuseum Bad Cannstatt. Diese Häuser beleuchten ihre Stadtteilgeschichte sehr ansprechend."

Im Stadtmuseum Bad Cannstatt möchte Sutter erst einmal der Dauerausstellung besondere Aufmerksamkeit schenken. Die neu gestaltete und preisgekrönte Schau "Panorama Cannstatt", die im Obergeschoss zu einer spannenden Spurensuche durch die Cannstatter Geschichte anregt, soll verstärkt in den Fokus der Besucher gerückt werden. (Quelle: stadtpalais-stuttgart.de)

Schlienz-Nachlass jetzt online recherchierbar

 

SchlienzDie Zusammenarbeit von MUSE-O mit dem Stadtarchiv Stuttgart bei den überlieferten Bildern der Gablenberger Fotografen Schlienz sen. und jr. hat nun ihren erfolgreichen Abschluss gefunden.

Ab 1909 arbeitete in Gablenberg der Fotograf Adolf Schlienz. Ab 1914 hatte er sein Atelier in der Gablenberger Hauptstr. 67. Im Jahre 1933 übergab Schlienz das Geschäft an seinen Sohn Hans, der es bis 1984 betrieb. In diesen vielen Jahren fotografierten die beiden viele Familienfeiern von der Taufe bis zum Begräbnis, dokumentierten örtliche Vereins­feste und hielten Ansichten von Gablenberg mit der Kamera fest.
Nach Schließung des Betriebs 1984 wurde der fotografische Nachlass zerstreut. Ein beträchtlicher Teil davon kam 2016 ins MUSE-O, der Verein vermittelte den Bestand ans Stadtarchiv. Dort wurden die rund 2500 Bilder digitalisiert, und MUSE-O zeigte wichtige Teile davon 2017 in seiner Ausstellung „Dorfphotographen“.
Inzwischen ist die Aufarbeitung im Stadtarchiv komplett abgeschlossen. Die Bilder und Unterlagen bilden dort den Bestand „1101 Fotoatelier Schlienz Gablenberg“.

Über die Seite des Stadtarchivs www.stuttgart.de/stadtarchiv sind sie jetzt jederzeit recherchierbar. Wer Interesse an den Bildern hat, kann sie sich im Stadtarchiv in Bad Cannstatt zu den normalen Öffnungszeiten vorlegen lassen. Auch Abzüge sind möglich.

Aktuelle Informationen stets unter: www.muse-o.de

MUSE-O wird institutionell gefördert vom Kulturamt der Landeshauptstadt Stuttgart

Foto: Ein fröhliches Kind vor dem Atelier Schlienz in Gablenberg

Landesschau Mobil in Stuttgart-Ost unterwegs

Info des SWR-Fernsehen Baden-Württemberg

swr mediathek.de

Fritz-Elsas-Projekt

 

Es gibt eine Fritz-Elsas-Strasse in Stuttgart und eine Fritz-Elsas-Strasse in Berlin. Viele wissen mit diesem Namen nichts anzufangen

Wer war Fritz Elsas ?
1890 in Bad Cannstatt geboren, 1945 im KZ-Sachsenhausen erschossen.
Bereits mit 25 Jahren leitete er im ersten Weltkrieg die Lebensmittelversorgung der Großstadt Stuttgart. Mit 36 Jahren wird er Vizepräsident des deutschen Städtetages,
vier Jahre später Erster Bürgermeister von Berlin. 1933: Hitlers Machtantritt. Wegen seiner jüdischen Abstammung wird Elsas entlassen; er engagiert sich im Widerstand.

Nach dem gescheiterten Attentat vom 20.Juli 1944 wird er verhaftet, gefoltert und Anfang 1945  erschossen.

Das Fritz-Elsas-Projekt
Mit einer filmischen Dokumentation wollen wir an diesen großen Sohn der Stadt Stuttgart erinnern. Diese soll auf vielen Kanälen verbreitet werden: im Internet, in der Bildungsarbeit, an Schulen; schön wäre eine Ausstrahlung im Fernsehen.
Bei der Finanzierung unseres Projekts haben wir auch an die Unterstützung durch Viele gedacht. Mit einer Crowdfunding-Kampagne soll zumindest ein Sockelbetrag zusammenkommen. Crowdfunding heißt nicht Klingelbeutel: als Gegengabe stehen attraktive Prämien zur Wahl. Dieses noch neue Modell für Geschichtsarbeit könnte durchaus Schule machen. Daneben hoffen wir auch private und öffentliche Förderer für unser Vorhaben gewinnen zu können. Eine Kombination aus neuen und traditionellen Quellen also.

Die Autoren
Die Idee hatte Volker Lang bereits 2003.  Der Grafikdesigner hat zahlreiche Filme für Museen und Firmen realisiert. Bekannt ist er auch durch die schwäbischen Comic-Figuren "Äffle und Pferdle", die er im Team seines Bruders mitgestaltet  hat.

Seit 2016 arbeitet auch Wilhelm Reschl, Filmemacher und Historiker, an der Fritz-Elsas-Dokumentation mit. Er ist Autor vieler zeithistorischer Produktionen für ARD, Arte und die dritten Programme. Zehn Jahre lang leitete er das "Haus des Dokumentarfilms" in Stuttgart.

Weitere Informationen:
www.fritz-elsas.de
facebook Fritz-Elsas-Projekt
bw-crowd: Fritz-Elsas-Projekt

Heimatforscher gesucht



Pressemitteilung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst


Von Architektur bis Volkstanz. Baden-Württemberg ist zukunftsorientiert und gleichzeitig voller Traditionen. Mit dem Landespreis für Heimatforschung zeichnet die Landesregierung ehrenamtlichen Heimatforscherinnen und -forscher aus. Jetzt hat die Bewerbungsphase für den Landespreis 2019 begonnen.

Heimatforscherinnen und -forscher gesucht! Die Landesregierung möchte auch im kommenden Jahr wieder besondere Leistungen in der Erforschung der lokalen Geschichte und der Traditionen in Baden-Württemberg auszeichnen.

Hierzu schreibt das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst den Landespreis für Heimatforschung aus. Bewerbungen können bis 30. April 2019 erfolgen. Für den Schülerpreis endet die Bewerbungsfrist kurz vor den Pfingstferien am 31. Mai 2019. Die Preisverleihung findet im Rahmen der Heimattage 2019 in Winnenden statt.

„Baden-Württemberg ist ein zukunftsorientiertes und gleichzeitig ein traditionsreiches Land. Beides gehört zusammen, denn Zukunft braucht Herkunft. Aus diesem Grund möchten wir unsere ehrenamtlichen Heimatforscherinnen und -forscher im Land für ihr Engagement würdigen. Die Geschichte unseres Landes zu erforschen, macht den Begriff Heimat konkret und füllt ihn mit Leben, sodass Geschichte präsent bleibt“, sagte Petra Olschowski, Staatssekretärin für Wissenschaft, Forschung und Kunst.

Mit dem Landespreis werden in sich geschlossene Einzelwerke ausgezeichnet, die auf einer eigenen Forschungsleistung beruhen. Die eingereichten Arbeiten sollen folgende Themenbereiche mit Bezug zu Baden-Württemberg behandeln:


  • Orts-, Regional- und Landesgeschichte auch im Hinblick auf ein zusammen-
        wachsendes Europa
  • Neue Heimat in Baden-Württemberg
  • Heimatmuseen, Heimatforschung
  • Natur und Naturschutz, Landschaftsschutz, Umweltschutz
  • Entwicklung und Geschichte von Technik- und Industrie
  • Denkmalschutz, Dorferneuerung, Stadterneuerung
  • Kunst und Architektur
  • Dialektforschung, Literatur, Brauchtum
  • Volksmusik, Volkstanz, Tracht
  • Bevölkerung und Minderheiten
  • Bürgerengagement, Bürgerbeteiligung.

Der Landespreis für Heimatforschung

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst lobt in Zusammenarbeit mit dem Landesausschuss Heimatpflege Baden-Württemberg den Landespreis für Heimatforschung aus. Das Ziel: Die Leistungen ehrenamtlich tätiger Heimatforscher zu würdigen und ihnen die verdiente öffentliche Anerkennung zukommen zu lassen.

Die Verleihung des Preises findet am 21. November 2019 in Winnenden im Rahmen der Heimattage Baden-Württemberg statt.

Der Landespreis besteht aus einem 1. Preis zu 5.000 Euro, zwei 2. Preisen zu je 1.500 Euro, einem Jugendförderpreis und einem Schülerpreis mit je 1.500 Euro.

Über die Vergabe entscheidet eine ehrenamtliche Jury. Die Bewerbungsunterlagen können in der Geschäftsstelle im Ministerium angefordert werden und stehen online zur Verfügung.

Weitere Informationen - http://www.landespreis-fuer-heimatforschung.de



Vertrauensfragen
Der Anfang der Demokratie im Südwesten 1918-1924

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WeimarDas Haus der Geschichte Baden-Württemberg zeigt vom
 30. September 2018 bis zum 11. August 2019 als Große Landesausstellung zu welch großen Umwälzungen es vor hundert Jahren kam.

Politik benötigt Vertrauen - früher wie heute. 1918 war nach der Niederlage im Ersten Weltkrieg das Vertrauen in die alte soziale und politische Ordnung zerstört. Die Ausstellung wird zeigen, wie nach dem Ende des Kaiserreichs aus der Revolution die erste Demokratie in Baden und Württemberg entstand, die um das Vertrauen der Bürger und Bürgerinnen warb.

Die Schau beleuchtet, wie das Vertrauen in politische Institutionen, in den Sozialstaat, in die neue wirtschaftliche und gesellschaftliche Ordnung entstand und schwand, wer Misstrauen säte, wer Vertrauen fasste und wer enttäuscht wurde. Ausstellungsflyer zum Download


 

Neues Buch: "Um 1600" - Das neue Lusthaus in Stuttgart und sein architekturgeschichtlicher Kontext
Cover_Bd35-web

Simon Paulus, Klaus Jan Philipp (Hrsg.), Berlin 2017

Das zwischen 1584 und 1593 errichtete „Neue Lusthaus“ in Stuttgart galt als herausragender Repräsentant der Architektur seiner Zeit. Durch den späteren Umbau zum Hoftheater stark in seiner ursprünglichen Erscheinung entstellt, wurde das Bauwerk in seinen letzten Resten 1902 abgetragen. Als einer der frühesten neuzeitlichen Vertreter einer höfischen Fest- und Unterhaltungskultur nördlich der Alpen und als Meisterwerk der Bau- und Zimmermannskunst geriet es erst in jüngerer Zeit wieder in den Fokus des öffentlichen und wissenschaftlichen Interesses. 

Die in diesem Band versammelten Beiträge setzen sich mit dem architektur- und kulturgeschichtlichen Kontext dieses Bauwerks auseinander. Dabei werden besonders Voraussetzungen und Hintergründe beleuchtet, welche die Eigenheiten und Merkmale der Baukunst in den letzten drei Jahrzehnten vor dem Ausbruch des 30jährigen Krieges im deutschen Sprachraum mit ihren unterschiedlichsten regionalen Ausprägungen maßgeblich bestimmt haben. Die zwischen Gotik und Renaissance oszillierende Architektur „um 1600“ provoziert in ihrer Uneindeutigkeit und multiplen Lesbarkeit Fragen, denen sich renommierte Fachleute widmen.

Bd. 35, 2018, 176 S., 24.90 EUR, br., ISBN 978-3-643-13975-7



LEO-BW - Themenmodul – Von der Monarchie zur Republik

Beiträge und eine Auswahl historisch bedeutsamer Dokumente zur deutschen und baden-württembergischen Demokratiegeschichte zwischen 1918-1923. Mit Themennavigation, übergreifender Suche / recherchieren Sie nach einzelnen Personen oder Orten.

www.leo-bw.de/web/guest/themenmodul/von-der-monarchie-zur-republik

Links zum Thema Novemberrevolution 1918


"1918 - 2018"

Plakat 1918
Veranstaltungen in Stuttgart
von So 30.9.2018 bis 27.11.2018

AUF DER SUCHE NACH EINER KULTUR DES FRIEDENS -
100  JAHRE NACH DEM ENDE DES
ERSTEN WELTKRIEGS


Gemeinsame Website:

www.1918-2018-stuttgart.de


>> PROGRAMM-FLYER <<



Stadtarchiv Stuttgart / Haus des Dokumentarfilms


"Heimatbilder.Stuttgart" - Premiere des neuen
Stuttgart-Films


Heimatbilder

Ein privater Blick der StuttgarterInnen aus 100 Jahren steht ganz im Fokus des neuen Stuttgart-Films, der im Stadtarchiv Premiere feiert. Bei der 45-minütigen Zeitreise durch das 20. Jahrhundert wurden erstmals Filmchroniken des Stadtarchivs ausgewertet. In einzigartigen Aufnahmen zeigt sich, wie sich Stuttgart immer wieder wandelte und neu erfand.


Termin: 25. Oktober 2018, 19 Uhr Stadtarchiv, Bellingweg 21
Anmeldung: bis 15. Oktober 2018 unter stadtarchiv@stuttgart.de

http://www.stuttgart.de/stadtarchiv/


Zu erwerben ist die DVD am Premierenabend sowie anschließend im Buchhandel
und direkt im Internet unter www.filmreise.info

Weitere Informationen

Trailer zur DVD »Heimatbilder Stuttgart«


Am 06.09.2018 veröffentlicht
Der neue Stuttgart-Film aus dem Haus des Dokumentarfilms erscheint im Herbst 2018 unter dem Titel »Heimatbilder Stuttgart«. Autorin Anita Bindner hat einzigartige Aufnahmen aus mehr als 100 Jahren zusammengestellt und erzählt die Geschichte Stuttgarts als eine Stadt im steten Wandel.



Programm 13. Tag der Stadtgeschichte


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Samstag, 24.11.2018  13:30 – 17:00 Uhr
StadtPalais - Museum für Stuttgart, Konrad-Adenauer-Str. 2, 70173 Stuttgart

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13:30  Begrüßung: Dr. Wolfgang Müller, Vorsitzender AgS Stuttgart
13:35  Grußwort: Bürgermeister für Allg. Verwaltung, Kultur und Recht,
          Dr. Fabian Mayer
13:45  Bericht aus dem StadtPalais: Dr. Torben Giese
13:55  Bericht aus dem Stadtarchiv: Prof.  Dr. Roland Müller
14:05  Rückblick auf 18 Jahre IGS und ARGE: Dr. Wolfgang Müller
14:15  Ziele und erste Projekte der AgS Stuttgart e.V.: Helmut Doka
14:25  Professor Dr. Wolfram Pyta: Wie Kaiser Wilhelm König Wilhelm um           den Thron brachte – zur Dynamik der deutschen Revolution im
          November 1918
15:00  Pause mit Gebäck und Getränken
15:30  Dr. Günter Riederer: Zwischen politischem Kampf, Umdeutung
          und verblassender Erinnerung: Der 9. November 1918 in der
          Erinnerungsgeschichte Stuttgarts
16:00  Matthias Busch: Die Revolution in Cannstatt
16:10  Jürgen Kaiser: Die Revolution in Feuerbach und bei Bosch
16:20  Helmut Doka: Degerloch: Rote Fahne im Luftkurort
16:30  Klaus Schweizer: Stuttgarter Notgeld 1918
16:40  Klaus-Ulrich Blumenstock: Die Novemberrevolution in Untertürkheim
16:50  Ulrich Gohl: Warum vergessen wurde, in Stuttgart die Republik           auszurufen
13 TdS17:00 Schlusswort: Ulrich Gohl

Anschließend Gespräche im Gastrobereich „Foyer”


Flyer - Programm zum Downloaden



Plakat DIN A3 zum Downloaden

 

 

Alle Tage der Stadtgeschichte in Stuttgart

 

Arbeitsgemeinschaft Stadtgeschichte Stuttgart e.V.

  • Webmaster - Klaus Enslin
  • Mitgliedsverwaltung - Ruth Maier
  • Kontaktaufnahme Email: info@ags-s.de

>> Kontaktformular <<

 

>> AgS Stuttgart - FLYER <<

 

>> Mitglied werden <<

Webseiten: www.ags-s.de | www.stuttgart-stadtgeschichte.de

Datenschutz

18.6.2018 - Pressemitteilung des Vereins
„Arbeitsgemeinschaft Stadtgeschichte Stuttgart  (AgS Stuttgart)“

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Aufbruch für Stadtgeschichte –
Vereinsgründung im StadtPalais

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Die Initiativgruppe Stadtgeschichte und ihre Arbeitsgemeinschaft Netzwerk Stuttgarter Stadtbezirke haben am 12. Juni 2018 im StadtPalais – Museum für Stuttgart den Verein „Arbeitsgemeinschaft Stadtgeschichte Stuttgart
(AgS Stuttgart)“
gegründet.


„Vom Traum zum Raum!“


Die vor 18 Jahren durch den Sprecher der Initiativgruppe  Stadtgeschichte Dr. Wolfgang Müller formulierte Vision ist nun Wirklichkeit geworden: Stuttgart hat ein Stadtmuseum an prominentem und historischem Ort: StadtPalais – Museum für Stuttgart.

 

Aber wie soll es jetzt weitergehen? So lautete die Frage, die sich die in der IG Stadtgeschichte Aktiven stellten. Es bestand Einigkeit, dass es Zeit ist, die weitere Arbeit zu den vielfältigen Themenfeldern der Stadtgeschichte Stuttgarts auf eine neue stabile Grundlage zu stellen und perspektivisch auch einen Generationswechsel einzuleiten. Dauerhaft und mit neuen Akzenten soll die stadtgeschichtliche Forschung ausgeweitet und in der öffentlichen Wahrnehmung aufgewertet werden – bei Fortführung von Bewährtem.

 

Dazu zählt der Tag der Stadtgeschichte, der sich seit 2006 in der Verantwortung von Helmut Doka jährlich einer speziellen Thematik widmet. Viele Stadtbezirke haben sich daran Jahr für Jahr mit spannenden ortsbezogenen Beiträgen beteiligt. Am Samstag 24.11.2018 wird dieser Tag erstmals zu einem aktuellen historischen Anlass im StadtPalais – Museum für Stuttgart stattfinden.

 

Angestrebt ist eine biennalische Durchführung im jährlichen Wechsel von Stadtarchiv und StadtPalais – Museum für Stuttgart als Veranstaltungsorte.

In enger Partnerschaft mit Stadtarchiv und „Museum für Stuttgart“ will der neue Verein auch unüberhörbar im politischen Raum und in den Medien aktiv werden.

Stadtgeschichte muss ein Thema für den Ausschuss für Kultur und Medien des Gemeinderats werden.

 

Die Vernetzung und Unterstützung der in Sachen Stadtgeschichte aktiven Gruppen, Vereine und Museen auf der Ebene der Stadtbezirke wie in der Gesamtstadt, die Förderung der kleineren ortsgeschichtlichen Institutionen wie die Verbesserung ihrer öffentlichen Wahrnehmung, die konstruktiv - kritische Begleitung des „Museum für Stuttgart“, die Formulierung von Anliegen und stadtgeschichtlichen Themen, die Anregung von Ausstellungen – all das sind Ziele für die Arbeit des neuen Vereins.

Dieser gründete sich am 12. Juni 2018 im StadtPalais mit 29 Gründungsmitgliedern, darunter neun Vereinen als juristische Personen. Die Annahme der Satzung wie die Wahl der Vorstandsmitglieder erfolgten einstimmig. Dr. Wolfgang Müller wurde zum Vorsitzenden, Helmut Doka und Ulrich Gohl zu seinen Stellvertretern, Ruth Maier zur Schatzmeisterin und Klaus Enslin zum Schriftführer gewählt.

 

Die Vereinsmitgliedschaft steht Einzelpersonen wie juristischen Personen offen.

Als Jahresbeiträge wurden für Schüler, Auszubildende 10 €, für Einzelpersonen 30 €, für Paare 50 €, für Vereine 80 € und für Unternehmen 200 € festgelegt.

 

Interessierte wenden sich bitte an info@ags-s.de oder schauen auf die Homepage des Vereins unter www.ags-s.de.

 

Stuttgart, 15. Juni 2018

 

„Arbeitsgemeinschaft Stadtgeschichte Stuttgart (AgS Stuttgart)“  

Dr. Wolfgang Müller, Helmut Doka, Ulrich Gohl


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